Die UEFA reagiert auf die Coronakrise in Europa
Die UEFA reagiert auf die Coronakrise in Europa © Getty Images
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Der europäische Fußball-Verband reagiert auf die Corona-Pandemie - und die Auswirkungen auf den Fußball. ManCity muss sich aber keine Hoffnungen machen.

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Der europäische Fußball-Verband UEFA will die Regeln des Financial Fairplay im Zuge der Corona-Pandemie auflockern. 

In einem ersten Schritt verschob die UEFA den Abgabetermin für die finanziellen Bilanzen der Klubs vom 31. März auf Ende Arpil. 

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In einem Statement stellte der Verband klar, dass kein Klub um seine Teilnahme am Europacup bangen müsse, wenn er aufgrund der aktuellen Situation in Schieflage geraten sollte. "Dieses Prinzip ist bereits in den Regularien der Champions League und des Financial Fairplay vorgesehen", heißt es in der Mitteilung. 

Bei Vorkommnissen, die außerhalb der Kontrolle der Vereine lägen, würden die besonderen Umstände bei der Bewertung durch die UEFA berücksichtigt. 

Keine Hoffnung für Manchester City

Denn dem Dachverband sind die Probleme bewusst. 

"Die Regeln des des Financial Fairplay erlaubt es den Klubs nur 30 Millionen Euro im Zeitraum von drei Spielzeiten zu verlieren - und auch nur dann, wenn ein Eigentümer dafür Haftung übernimmt. Wegen der Aussetzung des Spielbetriebs stehen viele Klubs in Europa womöglich ohne TV- oder Sponsoringeinnahmen, was eine Teilnahme (am Europapokal, Anm.) unmöglich machen würde." 

Manchester City wird von dieser Lockerung der Regelung derweil allerdings nicht profitieren. Die UEFA hatte den englischen Meister wegen Verstößen gegen das Financial Fairplay für zwei Spielzeiten vom Europacup ausgeschlossen. Die vermeintlichen Vergehen, die nun vom internationalen Sportgerichtshof Court of Arbitration for Sport untersucht werden, sollen zwischen 2012 und 2016 begangen worden sein.