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Carlo Ancelotti verrät, dass Liverpool-Coach Jürgen Klopp mit der Austragung des Champions-League-Spiels gegen Atlético Madrid während der Coronakrise nicht einverstanden war.

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Trotz der sich bereits weltweit ausbreitenden Corona-Pandemie wurde das Achtelfinal-Rückspiel der Champions League zwischen Liverpool und Atlético Madrid am 11. März 2020 vor vollen Rängen an der Anfield Road ausgetragen.

Titelverteidiger Liverpool schied durch ein 2:3 bereits in der Runde der letzten 16 aus. Trainer Jürgen Klopp war mit der Austragung des Spiels offenbar keineswegs einverstanden, wie Everton-Trainer Carlo Ancelotti nun verriet. 

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Klopp: "Krimineller Akt"

"Ich habe vor ein paar Tagen mit Klopp telefoniert. Dabei hat er mit gesagt, dass die Entscheidung, das Spiel auszutragen, eine krimineller Tat war", erklärte Ancelotti dem Corriere dello Sport. "Und ich denke, dass er recht hat."

Die Warnzeichen waren zu diesem Zeitpunkt bereits länger vorhanden, die notwendigen Maßnahmen wurden allerdings erst ergriffen, nachdem Mikel Arteta von Arsenal und Callum Hudson-Odoi von Chelsea in den folgenden Tagen positiv getestet wurden.

Die Premier League pausiert seither, der Spielbetrieb wird frühestens am 30. April wieder aufgenommen.

Doch Ancelotti macht sich keine Gedanken darüber, wann die Saison wieder beginnt.

Ancelotti: "Es geht es vor allem um Gesundheit"

"Im Moment geht es vor allem um die Gesundheit und die Begrenzung der Infektion, damit sie nicht außer Kontrolle gerät. Alles andere ist zweitrangig. Ich mache mir keine Sorgen darüber, wann die Spiele wieder beginnen und wann die Saison enden könnte. Glauben Sie mir, es ist mir völlig egal, im Moment ist es die geringste meiner Sorgen", sagte Ancelotti.

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Die Gedanken bezüglich Lohnkürzungen und Zahlungsaussetzungen scheinen für den 60-Jährigen nach eigenen Angaben "unangebrachte Lösungen" zu sein.

"Bald wird sich die Wirtschaft verändern, und zwar auf allen Ebenen: Die TV-Rechte werden weniger, Spieler und Trainer werden weniger verdienen, Karten werden weniger kosten, weil die Menschen weniger Geld haben werden", fügte er an.