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Auch das Champions-League-Spiel des FC Bayern München gegen den FC Chelsea könnte vom Coronavirus beeinflusst werden. Das Bundesland will die Empfehlungen von Spahn umsetzen.

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Nach dem BVB könnte es jetzt offenbar auch den FC Bayern erwischen!

Wie die Augsburger Allgemeine berichtet, hat sich der bayerische Koalitionsausschuss am Montagabend darauf geeinigt, die Empfehlungen von CDU-Gesundheitsminister Jens Spahn umzusetzen, Großveranstaltungen ab einer Größe von tausend Teilnehmern abzusagen.

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Heißt: Auch dem deutschen Rekordmeister droht aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus ein Geisterspiel – und zwar bereits nächste Woche in der Champions League gegen den FC Chelsea. Auch eine Absage des Spiels ist nicht ausgeschlossen.

Neben des Länderspiel der deutschen Nationalmannschaft am 31. März in Nürnberg gegen Italien wären auch die Pre-Playoffs in der DEL mit Spielen in Nürnberg, Ingolstadt und Augsburg betroffen.

Eine offizielle Bestätigung gab es am Abend zunächst nicht.

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FC Bayern würde Entscheidung akzeptieren

Die Bayern erklärte bereits, die nationale wie internationale Entwicklung aufmerksam zu verfolgen. Zudem informiert sich die medizinische Abteilung permanent beim Robert-Koch-Institut über die aktuelle Entwicklung.

Darüber hinaus steht der Verein im stetigen Austausch mit dem zuständigen Gesundheitsamt der Stadt München, um jederzeit handeln zu können.

Wie SPORT1 aus dem Umfeld des Klubs erfuhr, würde man sich daher auch jedweder Entscheidung beugen, da sich die FCB-Verantwortlichen ihrer Verantwortung bewusst sind. Das letzte Wort hat im Zweifel in diesem Fall das örtliche Gesundheitsamt. 

Mehring: "Verordnung soll bis Karfreitag gelten"

"Die Verordnung soll zunächst bis Karfreitag gelten", erklärte der Freie-Wähler-Politiker Fabian Mehring gegenüber der Augsburger Allgemeinen. "Dann muss eine Neubewertung der Lage unter den dann gegebenen Umständen vorgenommen werden." 

Auch der BVB muss sein Achtelfinalrückspiel in der Champions-League bei Paris Saint-Germain am Mittwoch ohne Zuschauer austragen (ab 21 Uhr im LIVETICKER). 

"In Anwendung der vom Gesundheitsministerium am Sonntag beschlossenen Maßnahmen wurde entschieden, das Spiel hinter verschlossenen Toren auszutragen", begründete die Pariser Polizei ihren Entschluss. Der BVB wird seinen Fans die Kosten für die Tickets zurückerstatten.