Der stellvertretende SPORT1-Chefredakteur Matthias Becker kommentiert die Leistung von Neymar
Der stellvertretende SPORT1-Chefredakteur Matthias Becker kommentiert die Leistung von Neymar © SPORT1/Getty
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Neymar zeigt sich gegen den BVB erschreckend schwach. Für Matthias Becker, stellvertretender SPORT1-Chefredakteur, ist der Brasilianer auf dem absteigenden Ast.

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Dass Neymar bei der 1:2-Niederlage bei Borussia Dortmund irgendwann bei jedem Ballkontakt ausgepfiffen wurde, war eigentlich schon zu viel der Ehre. Mit ein paar seiner berüchtigten Horizontal-Pirouetten hatte der Brasilianer den Unmut der Dortmunder Fans früh auf sich gezogen.

In der ersten Halbzeit schien er sich an der Brust von Schiedsrichter Mateu Lahoz fast schon auszuweinen. Als müsste der ihn, den Superstar Neymar, mehr in Schutz nehmen vor den bösen Angriffen des vermeintlich technisch minderbemittelten Dortmunder Fußvolks.

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Neymar sieht sich selbst gerne auf einer Stufe mit Lionel Messi und Cristiano Ronaldo. Was die (sozial)mediale Popularität angeht, mag das noch halbwegs hinkommen.

Ausführlich wird diskutiert, ob der Offensivspieler blonde, pinke oder gar keine Haare mehr auf dem Kopf hat. Wenn der Abend von Dortmund aber eines gezeigt hat, dann nur, dass Neymar sportlich längst kein Superstar mehr ist.

Fast schon Arbeitsverweigerung von Neymar

Sein ganzer Auftritt gegen den BVB war trotz seines Treffers zum zwischenzeitlichen 1:1 eines vermeintlichen Unterschiedsspielers nicht würdig. Miserable Passquote, theatralische Einlagen und immer wieder Ballverluste (Das Spiel zum Nachlesen im TICKER).

Streng genommen gehört Neymar mittlerweile nicht mal mehr zu den Top 8 des Weltfußballs. Messi, Ronaldo, der eigene Teamkollege Mbappe und halb Liverpool haben ihn längst überholt.

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Für PSG, so hart das ist, ist er das Geld schon längst nicht mehr wert, das in ihn investiert wird.

BVB glänzt mit jüngsten Transfers

Das lässt sich über die jüngsten BVB-Transfers gewiss nicht sagen.

Emre Can, dessen fixe Verpflichtung vor dem Spiel bekannt wurde, reißt die Führungsspieler-Rolle jetzt schon an sich. Und Erling Haaland spottet sowieso jeder Beschreibung.

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Wenn sich die Geschichte so weiter entwickelt, wie sie sich in diesem Hinspiel dargestellt hat, wird der junge Norweger vielleicht schon bald einer von denen sein, die Neymar in der internationalen Hackordnung noch weiter nach hinten schieben.