Javi Martínez lieferte im Finale von Wembley eine starke Leistung ab
Javi Martínez lieferte im Finale von Wembley eine starke Leistung ab © Getty Images
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Javi Martínez lieferte 2013 im Finale der Champions League eine starke Leistung ab - doch kann sich kaum an das Spiel erinnern. Auch andere Partien blendete er aus.

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Wembley, Arjen Robben, 89. Minute.

An diesen Moment im Finale der Champions League von 2013 werden sich die Fans des FC Bayern wohl für immer erinnern.

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Der Sieg gegen Borussia Dortmund war ein historischer Moment in der langen Vereinsgeschichte des FCB. Ein Spiel, auf das Verein, Spieler und Fans jahrelang warten mussten.

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Ein Spiel, das man nicht vergisst.

Javi Martínez gesteht Erinnerungsprobleme

Und doch kann sich einer der Hauptdarsteller fast gar nicht mehr an das deutsche Duell um den Titel der Königsklasse erinnern. Die Rede ist von Javi Martínez: "Ich kann mich an solche emotionalen Momente nicht erinnern. Ich weiß nicht, woran das liegt", sagte Bayerns Mittelfeldspieler im Interview mit 11 Freunde.

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Selbst von seinem Debüt in La Liga weiß der 31-Jährige heute praktisch nichts mehr: "Es war ein 1:1 gegen Real Sociedad. An viel mehr kann ich mich nicht erinnern."

"Ich kann dazu nie etwas sagen."

Beim Champions-League Finale und auch beim WM-Endspiel 2010 mit der spanischen Nationalmannschaft gehe es ihm genauso: "Ich habe so gut wie keine Erinnerung an diese Spiele."

Ob das am Druck liege? "Kann sein. Aber ich weiß es wirklich nicht. Ich schätze mal, ich bin bei diesen wichtigen Spielen so konzentriert, dass ich einfach alles ausblende."

Er könne sogar häufig nach dem Spiel nicht wirklich einschätzen, wie gut das Spiel seiner Bayern gewesen sei.

Martínez erklärte: "Wenn ich spiele, denke ich nicht nach. Ich spiele einfach. Es kommen oft Leute zu mir nach dem Spiel und sagen: ​'Hey, wie gut war denn bitte der heute?' Oder: ​'Was hat der denn heute zusammen gespielt?' Ich kann dazu nie etwas sagen."

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Martínez schwärmt von Schweinsteiger

Zu seinem ehemaligen Mitspieler Bastian Schweinsteiger konnte der "Sechser", der nach seiner Karriere mit der spanischen Snowboard-Nationalmannschaft durch die Berge touren will, dafür umso mehr sagen.

"Es war unglaublich. Basti war jahrelang einer der besten Mittelfeldspieler der Welt. Er war überall auf dem Spielfeld, war torgefährlich, konnte verteidigen." Schweinsteiger sei ein kompletter Mittelfeldspieler gewesen, "eine Maschine. Wenn man ihn gebraucht hat, war er da und hat dir einen Rettungsring zugeworfen."

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Zusammen mit Schweinsteiger bildete Martínez im Jahr 2013 das Zentrum der Bayern-Mannschaft, die unter Trainer Jupp Heynckes das Triple holte.

Und auch, wenn sich Martínez selbst nicht mehr an das Highlight von Wembley erinnern kann – die Fans werden es nie vergessen.