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München - Karl-Heinz Rummenigge hat sich vor dem Achtelfinale der Champions League über den Gegner, Hansi Flick und Philippe Coutinho geäußert. Letzteren kritisierte er.

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Der FC Bayern München startet am Dienstagabend beim FC Chelsea in die K.o.-Runde der Champions League. 

Es ist das erste Aufeinandertreffen seit dem traumatischen "Finale dahoam" 2012. "Das habe ich noch im Hinterkopf", gestand Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge vor dem Abflug nach London. 

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Damit das Duell mit den Blues (Champions League: FC Chelsea - FC Bayern, Di. ab 21 Uhr im LIVETICKER, alle Infos ab 20.15 Uhr auch im Fantalk auf SPORT1) Mo diesmal einen anderen Ausgang nimmt, soll im Hinspiel eine gute Ausgangsposition geschaffen werden. "Letztes Jahr war entscheidend, dass wir in Liverpool mit dem 0:0 kein optimales Ergebnis erzielt haben", meint Rummenigge. "Ein Tor zu machen ist immer hilfreich und es wäre schön, nicht zu verlieren."

Rummenigge versteht Coutinho nicht

Chelsea sieht er als "interessante Mannschaft" an, die mit Frank Lampard einen Trainer hat, "der noch nicht lange im Geschäft ist". Gleiches gilt auf der Position des Cheftrainers für Bayern-Coach Hansi Flick, dem Rummenigge vor dem Achtelfinale ein großes Lob aussprach. 

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"Er hat es sehr gut gemacht. Seit November haben wir eine sehr erfolgreiche Zeit gehabt", schwärmte der 64-Jährige, der aber gleichzeitig die Wichtigkeit der Königsklasse hervorhob: "Klar haben wir international große Ansprüche. Im letzten Jahr war die Enttäuschung nach dem Ausscheiden im Achtelfinale groß. Wir werden versuchen, dass die Reise weitergeht. Unser Ziel ist ins Viertelfinale zu kommen, dann wird man sehen. Der Trainer wird sich taktisch etwas einfallen lassen, wir sind gut vorbereitet."

Um die ambitionierten Ziele zu erreichen, hofft Rummenigge auf den Faktor Philippe Coutinho, der bislang noch kaum zum Tragen kam. Rummenigge kann die wechselhafte Leistung des Brasilianers nicht nachvollziehen. "Er hat manche Spiele gut gespielt, manchmal vermittelt er den Eindruck, dass er gehemmt ist. Ich weiß nicht, woran das liegt", sagte der Bayern-Boss.

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Trotzdem glauben Mitspieler und Verantwortliche an der Säbener Straße an den 27-Jährigen. "Alle versuchen, ihn zu unterstützen und ihm zu helfen", erklärte Rummenigge. "Wir müssen hoffen, dass er in den entscheidenden Wochen ein wichtiger Faktor wird, der dazu beiträgt, dass wir Titel gewinnen."