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München - Nach der Königsklasse in Neapel ist vor dem Clásico gegen Real Madrid - ausgerechnet jetzt hat der FC Barcelona Personalsorgen. Spieler schlagen Alarm.

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Für den FC Barcelona stehen in den nächsten Wochen entscheidende Spielen an. Die Stimmung könnte aber deutlich besser sein.

Denn nach dem 1:1 im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League beim SSC Neapel ist Barca in großer Personalnot.

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Und nun steht ausgerechnet der Clásico gegen Real Madrid an. (La Liga: Real Madrid – FC Barcelona, So., ab 21 Uhr im LIVETICKER)

In der spanischen La Liga steht Barca vor dem großen Showdown gegen Real an der Tabellenspitze. (Service: La-Liga-Tabelle)

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Der Vorsprung auf die Madrilenen beträgt aber nur zwei Punkte. Es steht einiges auf dem Spiel. Umso schwerer wiegen die Personalsorgen.

Auch Piqué für Clásico fraglich

Neben den Offensiv-Stars Luis Suárez (Knieverletzung bis Mai) und Ousmane Dembélé (Oberschenkelverletzung bis Saisonende) fehlen in der Abwehr weiterhin auch Sergi Roberto (Adduktorenverletzung bis Ende März) und Jordi Alba (Oberschenkelverletzung bis Mitte März).

Nun musste gegen Neapel auch Defensivchef Gerard Piqué verletzt ausgewechselt werden. In der Nachspielzeit verletzte sich der Spanier am Knöchel und humpelte anschließend aus dem Stadion.

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Ob Piqué nun auch für den Clásico ausfällt, bleibt vorerst offen. Ein Fehlen des 33-Jährigen wäre angesichts der engen Personaldecke ein echtes Problem für Barca. Mit Samuel Umtiti und Clément Lenglet stehen nur noch zwei weitere Innenverteidiger im Kader.

Auch Spieler äußern ihren Unmut über die Kadersituation. Nach dem Neapel-Remis kritisierte Mittelfeldstratege Ivan Rakitic die Vereinsführung öffentlich.

"Das haben die Verantwortlichen bereits vorher gewusst", zitiert die Marca den Kroaten, der aber verspricht: "Diejenigen von uns, die da sind, werden sich zusammenraufen, denn das Rückspiel ist für uns ein äußerst wichtiges Spiel."

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Denn die Not, mit Aussicht auf das Rückspiel in der Königsklasse, ist noch viel größer. Sergio Busquets fehlt wegen einer Gelbsperre, Arturo Vidal muss nach seiner Ampelkarte im Hinspiel ebenfalls passen. Neuzugang Martin Braithwaite darf in den europäischen Wettbewerben noch nicht eingesetzt werden.

Auch Busquets nahm nach dem Spiel kein Blatt vor den Mund. "Wir haben einen kleinen Kader, haben keine Spieler mit Angriffsprofil, also müssen wir uns neu erfinden. Unser Kader ist klein, aber wir können nichts daran ändern, leider war die Kaderplanung nunmal so."

Barca droht historisches Ausscheiden

Koordinator dieser Neuerfindung ist Trainer Quique Setién. Auch der 61-Jährige nimmt Stellung zu den Personalsorgen: "Ja, der Kader ist klein, aber wir werden immer in der Lage sein, elf Spieler auf den Platz zu bringen. Wir wissen, was wir haben, und wir können es jetzt nicht ändern. Wir müssen mit dem arbeiten, was da ist."

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Barca geht durch das geschossene Auswärtstor zwar mit einem Vorteil ins Rückspiel im heimischen Camp Nou (Champions League: FC Barcelona - SSC Neapel, 18.3., ab 21 Uhr im LIVETICKER). Eine Reihe an Topstars wird den Katalanen aber fehlen. Ein mögliches Ausscheiden wäre eine Katastrophe und das erste Mal seit 2007, dass Barca im Achtelfinale der Königsklasse die Segel streichen muss.

Doch vorher geht es für den zusammengeschrumpften Barca-Kader bereits im Clásico um die Tabellenspitze der La Liga.