DORTMUND, GERMANY - FEBRUARY 14: Raphael Guerreiro of Dortmund celebrates his team's fourth goal with team mates Axel Witsel and Dan-Axel Zagadou (L-R) during the Bundesliga match between Borussia Dortmund and Eintracht Frankfurt at Signal Iduna Park on February 14, 2020 in Dortmund, Germany. (Photo by Jörg Schüler/Bongarts/Getty Images)
Borussia Dortmund empfängt Paris in der Champions League © Getty Images
Lesedauer: 4 Minuten

Die überzeugende Leistung gegen Frankfurt macht Borussia Dortmund Mut für größere Aufgaben. Reicht es für Paris St. Germain mit Ex-BVB-Trainer Thomas Tuchel?

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Nach dem Bundesliga-Kracher gegen Eintracht Frankfurt steht für Borussia Dortmund die nächste Mammutaufgabe an.

Paris St. Germain mit Ex-BVB-Coach Thomas Tuchel kommt in den Signal Iduna Park. (Champions League: Borussia Dortmund - Paris Saint-Germain ab 21 Uhr im LIVETICKER). Doch mit dem überzeugenden 4:0-Sieg gegen die SGE reifte eine Erkenntnis: Legt der BVB erneut eine derartige Vorstellung hin, müssen sich im Fußball-Tempel der Bundesliga auch noch ganz andere warm anziehen - vielleicht sogar die Weltstars Neymar und Kylian Mbappe bei einem brisanten Wiedersehen.

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Mats Hummels rechnete seinem Team gute Chancen aus: "Mit dieser Konzentration, mit dieser Aktivität werden wir da eine sehr gute Chance haben", sagte der Abwehrspieler. Und weiter: "Auch PSG weiß, was es hier erwarten kann."

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Can: PSG "eine der besten Mannschaften der Welt"

Doch die neue Stabilität wird wohl am Dienstag hart auf die Probe gestellt: "Da kommt ein anderes Kaliber. Aber wir sind dazu bereit", sagte Routinier Lukasz Piszczek, der gegen Frankfurt zum 1:0 traf. Für Emre Can sei PSG "eine der besten Mannschaften der Welt". Sein Rezept zum Erfolg: Fokus auf die Abwehr legen.

"Wenn wir alle gemeinsam verteidigen, kann das sehr erfolgreich werden", sagte der Neuzugang von Juventus Turin. Dementsprechend, betonte Torhüter Roman Bürki, gebe es "keinen Grund, den Gegner stärker zu reden, als er ist". Auch Hummels stimmte zu und forderte geringes Risiko: "Darüber müssen wir uns im Klaren sein: Bei unserer Qualität müssen wir gar nicht immer so viel riskieren. Wir kommen immer zu unseren Chancen."

Ex-BVB-Coach Tuchel kehrt nach Dortmund zurück

Eine besondere Brisanz bringt das Duell für PSG-Coach Tuchel mit sich. Der 46-Jährige hat einst die Schwarz-Gelben trainiert und ist nach dem DFB-Pokal-Sieg 2017 mit einem Knall gegangen.

Unstimmigkeiten über den Umgang mit dem Anschlag auf den Dortmunder Mannschaftsbus hatten damals zum offenen Zerwürfnis zwischen Tuchel und der Vereinsführung um Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke geführt.

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 "Dieses Spiel ist keine Bühne, um irgendetwas aufzuarbeiten. Die Dinge sind aufgearbeitet und verarbeitet für mich", sagte Tuchel vor dem Achtelfinal-Hinspiel. Er habe entschieden, sich nicht "in den Mittelpunkt der ganzen Geschichte zu stellen", sondern seine Mannschaft anständig vorzubereiten: "Natürlich ist der BVB ein außergewöhnlicher Fußballklub. Aber jetzt spielen wir mit PSG gegen ihn, und wir nehmen das total sportlich."

PSG verpatzt Generalprobe

Während der BVB mit Rückenwind in die Partie geht, hat PSG die Generalprobe verpatzt. Gegen den Tabellenvorletzten SC Amiens reichte es nur zu einem 4:4. "Die ganze Welt denkt jetzt: Oh, sie werden unruhig, unruhig, unruhig, sie haben viele Probleme", sagte Tuchel nach dem Remis mit Zynismus in der Stimme, "aber nein. Das ist das Leben! Das ist Fußball!" Er habe viel Vertrauen in seine Mannschaft, der allerdings die Mentalität gefehlt habe: "Nach fünf Minuten war ich sehr wütend."

Alle Infos und Hintergründe zum Spiel des BVB gegen PSG, Di. ab 20.15 Uhr im Fantalk auf SPORT1

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Sorgen um die aktuelle Verfassung muss man sich in der französischen Hauptstadt trotzdem nicht machen: Seit 23 Spielen sind die Pariser ohne Niederlage, nur drei Unentschieden fallen in diese Spanne, darunter eines gegen Real Madrid in der Champions-League-Gruppenphase.

Die Bilanz veranlasste auch Tuchel zur Ruhe. "22-mal waren wir superkonzentriert." Da sei ein Spannungsabfall "menschlich, ganz normal".

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