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München - Chancenlos: Der Rekordsieger der Champions League erlebt in Paris eine schwarze Nacht. Eine Statistik beweist die historisch schwache Leistung der Madrilenen.

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Vor der Partie herrschte rund um Real Madrid noch diese Hoffnung auf die Magie Zinédine Zidanes in der Champions League - danach nur noch die pure Ernüchterung.

Die 0:3-Pleite der Königlichen im Parc des Princes gegen ein PSG ohne Neymar und Kylian Mbappé wirkte wie ein Offenbarungseid der Madrilenen. Kaum Gegenwehr gegen die dominanten Pariser - und bis auf das aberkannte Tor von Gareth Bale null Torgefahr.

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Real-Serie reißt nach 578 Spielen

Diesen Eindruck bestätigt auch eine bemerkenswerte Statistik: Laut dem Statistik-Experten Mister Chip gab Real bei der Niederlage in Paris zum ersten Mal nach 578 Spielen keinen Schuss aufs Tor ab.

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Die Statistikplattform Opta bestätigt die krassen Zahlen mit Blick auf die Champions League: Seit Beginn der Datenerfassung in der Saison 2003/04 hatte Madrid in der Königsklasse zuvor in keiner einzigen Partie keinen Schuss auf den gegnerischen Kasten verbuchen können, auch das waren in der Zwischenzeit immerhin allein 167 Spiele.

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Ex-Real-Keeper Keylor Navas blieb also vollkommen beschäftigungslos. Aufseiten Real Madrids konnte kein einziger Spieler überzeugen, die spanische Presse sah in Gareth Bale noch den fleißigsten. Sein Fett weg bekam dagegen Neuzugang Eden Hazard. Der Belgier spielte sehr unauffällig und wurde in der 70. Minute ausgewechselt.

Ferdinand äußert sich zu Hazard

BT-Sport Experte Rio Ferdinand äußerte sich zur Situation des ehemaligen Chelsea-Spielers: "Wenn du zu einem neuen Klub kommst, vor allem in der Größenordnung von Real Madrid, musst du dir das Recht verdienen, der Spieler zu sein, der alle Bälle bekommt. Er muss in den Trainings und Spielen mehr zeigen, damit die anderen Star-Spieler von ihm überzeugt sind."

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Ferdinand befürchtet, dass Hazard "zur falschen Zeit nach Madrid gewechselt" sei: "Das Team altert, ich habe nicht das Gefühl, dass es bei Real bergauf geht. Sie versprühen nicht viel Energie, die Hazard beeinflussen könnte."

Zidane ist in den kommenden Wochen gefordert. Es müssen Ergebnisse und bessere Leistungen her.