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Joshua Kimmich übt deutliche Kritik nach dem Sieg des FC Bayern in Paderborn. Jetzt nehmen die Bayern-Bosse den Nationalspieler noch mehr in die Pflicht.

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Die Verantwortlichen von Bayern München haben "Lautsprecher" Joshua Kimmich noch mehr in die Pflicht genommen.

Vor allem Sportdirektor Hasan Salihamidzic erhöhte den Druck auf Kimmich: "Wenn er was sagt, muss er vorne weggehen und Topleistung bringen. Wer die Klappe aufmacht, muss vorne wegmarschieren", sagte Salihamidzic vor dem Abflug der Bayern zum Champions-League-Gruppenspiel am Dienstag bei Tottenham Hotspur, ergänzte jedoch: "Das tut er auch. Ich mag Spieler, die was sagen und Verantwortung übernehmen." (Champions League: Tottenham Hotspur - FC Bayern München, am Dienstag ab 21 Uhr im LIVETICKER)

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Bosse erhöhen Druck auf Kimmich

Auch Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge äußerte sich zur deutlichen Kritik des Nationalspielers an den bisherigen Leistungen des Rekordmeisters: "Wenn man kritisch ist, muss man die Flagge in die Hand nehmen und nach oben halten. Und dann müssen alle demjenigen hinterherrennen. Dann muss er auch große Leistung liefern. Den Anspruch muss er jetzt auch an sich selbst haben", erklärte Rummenigge.

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Kimmich hatte sich nach dem 3:2-Sieg am Wochenende in Paderborn einmal mehr als Wortführer hervorgetan.

"Man muss feststellen, dass wir es in dieser Saison noch nicht geschafft haben, ein Spiel über 90 Minuten dominant zu bestreiten. Wir laufen unserem Anspruch hinterher. Bis Dienstag müssen wir da was draufpacken", sagte er.