Andy Robertson
Andy Robertson deaktivierte nach der 0:2 Niederlage des FC Liverpool in Neapel seinen Twitter-Account © Getty Images
Lesedauer: 2 Minuten

Andrew Robertson verursacht bei der 0:2 Pleite des FC Liverpool beim SSC Neapel einen Elfmeter. Nach Beleidigungen auf Twitter zieht er offenbar Konsequenzen.

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Den Champions-League-Auftakt hatte sich der FC Liverpool ganz anders vorgestellt.

Der Titelverteidiger startete mit einer 0:2 Niederlage beim SSC Neapel in die neue Spielzeit der Königsklasse.

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Linksverteidiger Andrew Robertson verursachte zehn Minuten vor Schluss einen Elfmeter, den Dries Mertens zum 1:0 aus Sicht der Italiener verwandelte.

Robertson deaktiviert Twitter-Account

Nach dem Spiel deaktivierte der Schotte offenbar seinen Twitter-Account. Laut britischen Medien war er zuvor von Fans beleidigt worden. 

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Ein Fan schrieb Berichten zufolge in einem Tweet: "Andy Robertson, lerne wie man einen f****** Zweikampf führt".

Ein anderer Anhänger kritisierte das derzeitige Leistungsvermögen des 25-Jährigen. "Robbo (Andy Robertson), du bist ein Schatten deiner selbst aus der letzten Saison!"

Einen Tag nach dem Spiel ist der Twitter-Account des schottischen Nationalspielers nicht mehr erreichbar. Doch von den Fans gab es nicht nur Kritik, sondern auch jede Menge Unterstützung. "Ich kann nicht glauben, dass Andy Robertson durch unsere LFC-Fans soviel Kummer erleiden musste, dass er seinen Twitter-Account deaktivieren musste. Er ist ein brillianter Spieler mit einer großen Zukunft in unserem Klub", schrieb ein Fan.

Klopp: "Das war klar kein Elfmeter"

Für Liverpool-Trainer Jürgen Klopp war die Szene sowieso nicht elfmeterwürdig. Der deutsche Coach ist der Meinung, dass es den Strafstoß nicht hätte geben dürfen und Callejón in der Szene nur "abgetaucht" sei. 

"Das war klar und offensichtlich kein Elfmeter", so der 51-Jährige nach dem Spiel bei BT Sport.

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Der Videoassistent überprüfte die Situation, sah allerdings keine Notwendigkeit, die Entscheidung des deutschen Schiedsrichters Felix Brych zu revidieren.

Robertsons Einsatz gegen den Ancelotti-Klub stand bis kurz vor Spielbeginn auf der Kippe, nachdem er im Ligaspiel gegen Newcastle einen Schlag abbekommen hatte.

Ob es ein zeitnahes Comeback auf Twitter geben wird, ist unklar. Bei Twitter kann man einen Account nicht sofort löschen, sondern nur deaktivieren. Erst nach 30 Tagen Inaktivität löscht Twitter den Account.