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Paris Saint-Germain kann bereits für das Viertelfinale der Champions League planen. Vor allem weil der Plan von Thomas Tuchel gegen Paul Pogba voll aufgeht.

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Paul Pogba löste gefrustet die Tapes von seinen Handgelenken und stapfte Richtung Kabinengang.

So hatte sich der Superstar von Manchester United seinen Abgang beim Achtelfinal-Hinspiel der Champions League gegen Paris Saint-Germain nicht vorgestellt. Vor allem nicht so früh.

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Schließlich lief die 89. Minute, als der französische Weltmeister das Feld verlassen musste - wegen einer Gelb-Roten Karte, nachdem er gegen Dani Alves klar zu spät gekommen war.

ManUnited im Rückspiel ohne Pogba

Damit kann Pogba seinem Team auch im Rückspiel am 9. März nicht helfen, die 0:2-Niederlage noch umzubiegen.

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ManUnited muss damit auf seinen Schlüsselspieler verzichten, der unter Interimstrainer Ole Gunnar Solskjaer zuletzt in der Premier League aufblühte und in neun Spielen acht Tore und fünf Vorlagen zustande brachte.

Das ist auch PSG-Trainer Thomas Tuchel nicht verborgen geblieben.

"Wir haben sie analysiert und wir wussten, dass die Schlüsselszenen meistens über Pogba kommen, er sie einleitet oder die Tore schießt", erklärte PSG-Verteidiger Thilo Kehrer hinterher bei Sky.

Kehrer erklärt: Immer jemand bei Pogba

Daher galt es für Paris, Pogba möglichst aus dem Spiel zu nehmen. "Wir wussten, dass in den gefährlichen Situationen immer jemand bei ihm sein muss", ergänzte Kehrer. 

PSG-Trainer Tuchel stellte hierfür Marquinhos als Manndecker Pogba quasi auf die Füße.

Marquinhos schwärmt von Tuchel

"Der Trainer vertraut mir. Er hat Dinge in mir gesehen, von denen ich selbst noch nichts wusste", sagte der gelernte Innenverteidiger, der im Old Trafford aufgrund seiner Sonderaufgabe vor der Abwehr agierte.

"Ich musste heute in Bestform sein. Ich hatte wichtige Duelle mit Pogba und es lief gut, ich bin zufrieden", ergänzte der Brasilianer bei RMC Sport.

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Der Plan ging auf - auch weil die Gäste nach dem Doppelschlag von Presnel Kimpembe (53.) und Kylian Mbappe (60.) konsequent verteidigten, sich gegenseitig unterstützten und so keine echte Torchance mehr für den englischen Rekordmeister zuließen.

Und schließlich verlor Pogba die Nerven. "Er wurde von Marquinhos in Manndeckung genommen und kam damit nicht zurecht", urteilte der frühere United-Verteidger Rio Ferdinand bei BT Sport.