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München - Oliver Bierhoff glaubt im Champions-League-Achtelfinale an die Chance des FC Bayern gegen den FC Liverpool. Thomas Müller macht er fürs Nationalteam Mut, auch Ilkay Gündogan sei nicht abgeschrieben.

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Das Hinspiel vorm TV, das Rückspiel in München im Stadion. So wird Oliver Bierhoff, Direktor Nationalmannschaften und Akademie beim DFB, den Achtelfinal-Kracher in der Champions League zwischen dem FC Liverpool und dem FC Bayern verfolgen (Champions-League-Achtelfinale: FC Liverpool - FC Bayern am Di. ab 21 Uhr im LIVETICKER).

"Es ist ein kleines deutsch-deutsches Duell", sagt Bierhoff im Gespräch mit SPORT1 vor dem Kracher des Rekordmeisters gegen das Team von Jürgen Klopp: "Liverpool hat in den letzten zwei, drei Spielen ein bisschen geschwächelt, aber so wie die Saison bislang verlaufen ist, muss man Liverpool leicht favorisiert sehen. Aber ich glaube, dass Bayern weiterkommt."

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Gnabry soll für gesperrten Müller einspringen

Gänzlich fehlen gegen die Reds wird Nationalspieler Thomas Müller wegen einer Rot-Sperre.

"Es ist natürlich ärgerlich. Er ist ein Spieler, der in jeden Moment ein Spiel entscheiden kann. Aber die Bayern haben in der Offensive mit Serge (Gnabry, d. Red.) ja auch jemanden, der gerade in der Bundesliga tolle Leistungen gezeigt hat. Das werden sie schon kompensieren können”, prophezeit Bierhoff.

SPORT1-Chefreporter Florian Plettenberg (r.) traf Oliver Bierhoff in der Frankfurter Commerzbank Arena
SPORT1-Chefreporter Florian Plettenberg (r.) traf Oliver Bierhoff in der Frankfurter Commerzbank Arena © SPORT1

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Bierhoff schreibt Müller in Nationalmannschaft nicht ab

Müller ist seit der WM in der DFB-Elf etwas ins Abseits geraten und kam zuletzt nicht mehr über die Rolle des Einwechselspielers hinaus.

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Bierhoff schreibt den 100-maligen Nationalspieler (38 Tore) aber keinesfalls ab: "Thomas ist eine gute Persönlichkeit und ein toller Spieler. Auch bei Bayern hat er sich wieder etabliert, insofern wird er auch weiterhin ein wichtiger Spieler für uns sein."

Zählt das auch für Ilkay Gündogan?

"Hohe Wertschätzung" für Ilkay Gündogan

Der 28-Jährige spielt mit Manchester City eine Top-Saison und kommt bislang auf fünf Tore und sieben Assists in 31 Pflichtspieleinsätzen.

Sein letztes Länderspiel jedoch absolvierte er Anfang September 2018 gegen Peru (2:1). In den darauffolgenden vier Länderspielen fiel er zunächst zweimal verletzt aus, danach wurde er zweimal nicht nominiert.

Bierhoff betont, dass man seitens des DFB "eine hohe Wertschätzung für Ilkay" habe. Der 50-Jährige weiter: "Er hat natürlich hier und da Verletzungssorgen gehabt. Soweit ich weiß, ist er aber weiterhin auf der Liste unserer Trainer."

ManCity zu stark für Schalke?

Fakt ist jedenfalls, dass Gündogan mit den Citizens am Mittwoch in seiner Heimatstadt Gelsenkirchen auf Schalke 04 trifft – ebenfalls im Achtelfinale der Königsklasse (Champions-League-Achtelfinale: FC Schalke 04 - Manchester City, Mi. ab 21 Uhr im LIVETICKER).

Viel Hoffnung auf ein Weiterkommen macht Bierhoff den Königsblauen aber nicht.

"Die erste Gruppe in der Champions League ist ja manchmal noch überschaubar. Aber so wie Manchester City gerade spielt, auftritt, mit Pep Guardiola aufgestellt ist und den Schwierigkeiten die Schalke hat, ist es der schwerste Brocken. Alles andere als ein Ausscheiden wäre vielleicht eine Überraschung."

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