Julian Draxler steht bei Manchester United in der Startelf
Julian Draxler steht bei Manchester United in der Startelf © Getty Images
Lesedauer: 4 Minuten

Vor dem Achtelfinal-Hinspiel bei Manchester United wird Paris St. Germain von Verletzungsproblemen geplagt. Der vermeintliche Favorit rückt in die Underdog-Rolle.

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Thomas Tuchel setzt beim Unternehmen Viertelfinal-Einzug in der Startelf auf die beiden deutschen Nationalspieler Julian Draxler und Thilo Kehrer. (Champions League: Manchester United - Paris Saint-Germain, 21 Uhr im LIVETICKERalle Infos dazu auch ab 20.15 Uhr im Fantalk im TV auf SPORT1)

Das DFB-Duo steht beim Achtelfinal-Hinspiel bei Manchester United in der Anfangsformation, zahlreiche andere Stars müssen jedoch verletzt pausieren.

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Die Aufstellungen:

Manchester: De Gea - Young, Lindelöf, Bailly, Shaw - Matic, Herrera - Lingard, Pogba, Martial - Rashford.

Paris: Buffon - Kehrer, Thiago Silva, Kimpembe, Bernat - Verratti, Marquinhos, Draxler - Dani Alves, Mbappe, Di Maria.

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Neymar und Cavani müssen gegen ManUnited zuschauen

"Ich bin besorgt, weil Schlüsselspieler fehlen", sagte Tuchel: "Für die großen Spiele in der Champions League ist es absolut notwendig, auf solche Spieler mit viel Erfahrung zurückgreifen zu können."

Und auf drei dieser Leistungsträger muss der deutsche Coach des französischen Serienmeisters im Achtelfinal-Hinspiel beim englischen Rekordchampion verzichten.

Neben dem seit drei Wochen verletzten Superstar Neymar (Mittelfußverletzung) müssen auch Torjäger Edinson Cavani (Hüftverletzung) und der belgische WM-Dritte Thomas Meunier (Gehirnerschütterung) zuschauen.

Die Ausfälle verändern die Vorzeichen vor der Partie im Old Trafford endgültig. Galt Paris nach der Auslosung im Dezember noch als Favorit, scheint der wiedererstarkte Tabellenvierte der englischen Premier League unter dem neuen Teammanager Ole Gunnar Solskjaer nun mindestens auf Augenhöhe zu sein.

United um Pogba mit guten Chancen

Die Mannschaft um den vor den Toren von Paris geborenen Weltmeister Paul Pogba, der nach dem Trainerwechsel regelrecht aufgeblüht ist, kann beim Rückspiel am 6. März durchaus ins Viertelfinale einziehen.

Vor allem, weil Neymar und wohl auch Cavani in drei Wochen immer noch fehlen werden. Dazu kommt, dass der Italiener Marco Verratti nach seiner gerade erst auskurierten Knöchelverletzung kaum über Spielpraxis verfügt.

Dennoch baut Tuchel auf seinen Mittelfeld-Organisator. "Verratti kann spielen - und er wird spielen", sagte der Coach.

PSG: Draxler profitiert von Cavani-Ausfall

Der Ausfall Cavanis könnte immerhin zur Chance für Julian Draxler werden. Der Weltmeister von 2014 wird neben Jungstar Kylian Mbappe im Angriff auflaufen. Draxlers Landsmann Thilo Kehrer ist in der Abwehr gesetzt.

In der französischen Hauptstadt werden aufgrund der Ausfälle unschöne Erinnerungen an die vergangenen Jahre wach. Vom "Fluch der K.o.-Runde" ist bereits die Rede. In den Jahren 2014 und 2015 fehlte Zlatan Ibrahimovic in der entscheidenden Phase. 2016 war es Verratti, im vergangenen Jahr Neymar.

Immer kam das vorzeitige Aus für den mit Katar-Millionen alimentierten Klub, die Träume des mittlerweile im UEFA-Exekutivkomitee sitzenden Klubchefs Nasser al-Khelaifi vom Königsklassen-Triumph platzten. Im vergangenen Jahr kostete das Scheitern gegen Real Madrid im Achtelfinale Trainer Unai Emery den Job.

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Tuchel bei PSG sehr beliebt

Seinem Nachfolger Tuchel dürfte im Fall der Fälle in seiner Premierensaison bei PSG ein ähnliches Schicksal erspart bleiben. Schließlich ist der Deutsche bei seinen Stars wie bei den Medien beliebt - auch weil er sehr gut Französisch spricht. In der Presse wird er als kompetent, freundlich und sogar charmant beschrieben.

Dass Tuchel bei Borussia Dortmund aufgrund von Defiziten im zwischenmenschlichen Bereich gehen musste, stößt in Frankreich auf Unverständnis - trotz seines offenbar zerrütteten Verhältnisses mit Sportdirektor Antero Henrique. Im Gegensatz zu seiner Zeit beim BVB muss wohl der Sportchef am Saisonende gehen.

In der zweiten Partie des Abends trifft der AS Rom auf den FC Porto. (So können Sie die Champions-League-Spiele LIVE sehen)

So können Sie die Partie Manchester United - Paris Saint-Germain verfolgen:

TV: Sky
Stream: Sky Go
Liveticker: SPORT1.de