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Im Knaller bei Tottenham Hotspur stellt Borussia Dortmund vor allem hinten um. Dan-Axel Zagadou und Ömer Toprak verteidigen,Christian Pulisic verdrängt Raphael Guerreiro aus der Startelf.

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Erwartungsgemäß mit Veränderungen auf mehreren Positionen geht Bundesliga-Tabellenführer Borussia Dortmund in das Achtelfinal-Hinspiel in der Champions League bei Tottenham Hotspur.

Angesichts der personellen Ausfälle baut Trainer Lucien Favre im Vergleich zum 3:3 gegen 1899 Hoffenheim am vergangenen Bundesliga-Spieltag vor allem in der Abwehr um. (Champions-League-Achtelfinale: Tottenham Hotspur - Borussia Dortmund ab 21 Uhr im LIVETICKERalle Infos dazu auch ab 20.15 Uhr im Fantalk im TV auf SPORT1)

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Für die nach England gar nicht erst mitgereisten Lukasz Piszczek (Fersenprobleme) und Julian Weigl (Infekt) verteidigen Ömer Toprak und überraschend Rückkehrer Dan-Axel Zagadou mit Achraf Hakimi und Abdou Diallo in der Viererkette.

"Es bringt nichts, über abwesende Spieler zu sprechen. Wir müssen es auch ohne die verletzten Spieler schaffen", sagt Favre, der zuletzt selbst durch eine Erkältung außer Gefecht gesetzt worden war.

Der BVB muss im Wembleystadion zudem auf den am Oberschenkel verletzten Kapitän Marco Reus, Superjoker Paco Alcacer (Schulterentzündung) und Manuel Akanji verzichten. Zudem verdrängt Christian Pulisic im offensiven Mittelfeld Raphael Guerreiro aus der Startelf. Mahmoud Dahoud rückt für Maximilian Philipp in die Anfangsformation und ersetzt Reus in der Zentrale.    

"Auch mit einer kompletten Mannschaft wäre es gegen Tottenham schwer. Sie sind die Nummer drei in England", sagt Favre.

Erstmals im BVB-Kader steht Leonardo Balerdi. Der 20-Jährige war im Januar für 15,5 Millionen Euro von den Boca Juniors nach Dortmund gewechselt.

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Tottenham wird ebenfalls von personellen Sorgen geplagt. WM-Torschützenkönig Harry Kane und Nationalspieler Dele Alli fallen verletzt aus.

Die Aufstellungen:

Borussia Dortmund: Bürki - Hakimi, Toprak, Zagadou, Diallo - Witsel, Delaney - C. Pulisic, Dahoud, Sancho - M. Götze

Reservebank: Hitz (Tor), Balerdi, Guerreiro, Schmelzer, Bruun Larsen, M. Wolf, Philipp

Tottenham Hotspur: Lloris - Alderweireld, D. Sanchez, Foyth - Aurier, Sissoko, Winks, Vertonghen - Lucas Moura, Eriksen - Son

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Liveticker: SPORT1.de

BVB werden größte Chancen eingeräumt

Ungeachtet der schwierigen Phase werden Dortmund im Vergleich mit Schalke 04 (gegen Manchester City) und Bayern München (gegen den FC Liverpool) die größten Chancen eingeräumt. "Wir haben schon den Anspruch, da weiterzukommen", sagte Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke.

Dafür muss der BVB aber seine Defensivprobleme in den Griff bekommen. Beim Pokal-Aus gegen Werder Bremen und in der Bundesliga gegen die TSG Hoffenheim kassierten die Schwarz-Gelben jeweils drei Gegentore.

Die Borussia berauschte sich zu sehr an der eigenen Spielkunst, die Abwehrarbeit wurde vernachlässigt. Der verletzte Abwehrchef Manuel Akanji wird schmerzlich vermisst. 

Zorc forderte "eine gewisse Stringenz und mehr Abgeklärtheit". Die Spieler haben die Botschaft vernommen. "Wir müssen uns aus dieser Phase mit einem Sieg befreien", betonte Ballmagnet Axel Witsel. 

Statistik macht Dortmund etwas Mut

Die Statistik macht dennoch teilweise Mut. In der Runde der letzten 16 in der Königsklasse setzte sich der BVB bei drei seiner vier Teilnahmen durch.

In Wembley verließen die Dortmunder nach dem Champions-League-Finale 2013 gegen Bayern München und dem Gruppenspiel 2017 gegen die Spurs (je 1:2) allerdings als Verlierer den Platz. 

Ajax träumt von Coup gegen Real

Ajax Amsterdam um den früheren Schalke-Torjäger Klaas-Jan Huntelaar (35) und den neuen Superstar Frenkie de Jong (21) träumt derweil von einem Achtelfinal-Coup gegen Titelverteidiger Real Madrid.

Die Generalprobe ging allerdings gehörig nach hinten los. Mit 0:1 unterlang der niederländische Rekordchampion bei Heracles Almelo und kassierte damit einen empfindlichen Rückschlag in der Meisterschaft.

"Wir können es besser und wollen gegen Real wieder unser wahres Gesicht zeigen", sagt Trainer Erik ten Hag vor dem Hinspiel am Mittwochabend in der Johan-Cruyff-Arena (Champions-League.

Dass es der Champions-League-Sieger von 1995 besser kann, hat er bereits in der Gruppenphase bewiesen, als er bei Bayern München ein 1:1 und im Rückspiel gegen den deutschen Rekordmeister ein 3:3 erzielte. (So können Sie die Champions-League-Spiele LIVE sehen)