FC Chelsea, Petr Cech, Champions League, FC Bayern, Ivica Olic
FC Chelsea, Petr Cech, Champions League, FC Bayern, Ivica Olic © Getty Images
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Torhüter Petr Cech erklärt, wie intensiv er sich vor dem siegreichen Champions-League-Finale 2012 mit dem FC Chelsea auf die Elfmeterschützen des FC Bayern vorbereitet hatte.

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Stundenlanges Videoschauen war das Erfolgsgeheimnis von Petr Cech im Champions-League-Finale 2012.

Der ehemalige tschechische Nationaltorhüter, der zuletzt sein Karriereende im kommenden Sommer angekündigt hat, spricht in einem Interview mit Copa90 über die gründliche Vorbereitung auf ein mögliches Elfmeterschießen mit dem FC Chelsea im Endspiel der Königsklasse 2012 gegen den FC Bayern.

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Jeder Torhüter des damaligen Kaders hätte ein Video bearbeitet und sich Notizen gemacht, so Cech, der noch bis zum Sommer beim FC Arsenal unter Vertrag steht.

"Das Video der Bayern-Elfmeter ging zwei Stunden und 43 Minuten", erinnerte sich Cech. Die Chelsea-Torhüter hatten "jeden Elfmeter von jedem Spieler aus dem Kader seit 2007", sagte der 36-Jährige.

Er habe das Video dreimal gesehen, insgesamt mehr als acht Stunden Videomaterial.

Elfmetertöter Cech: "Denke nicht, dass es ein Zufall war"

Der große Aufwand im Vorfeld der Partie hatte sich gelohnt. Cech hielt Chelsea in der Verlängerung mit seinem gehaltenen Strafstoß gegen Arjen Robben in der Partie. Nach der regulären Spielzeit stand es nach Treffern von Thomas Müller (83.) und Didier Drogba (88.) 1:1 unentschieden.

Im Elfmeterschießen wurde Cech mit den gehaltenen Elfmetern von Ivica Olic und Bastian Schweinsteiger zum gefeierten Helden. Der FC Chelsea feierte einen knappen 5:4-Sieg nach Elfmeterschießen und durfte den ersten Champions-League-Titel der Vereinsgeschichte feiern. Für die Bayern zerplatzte im "Finale dahoam" der Traum vom Gewinn des wichtigsten Vereinswettbewerbs in der heimischen Allianz Arena.

Cech glaubt nicht, dass er die entscheidenden Elfmeter zufällig gehalten hat. "Es könnte ein Zufall gewesen sein, aber nachdem ich all diese Videos geschaut habe, denke ich nicht, dass es ein Zufall war", so der Tscheche, der insgesamt 494 Partien für den FC Chelsea absolvierte.