TSG 1899 Hoffenheim v Sport-Club Freiburg - Bundesliga
Adam Szalai (l.) und Nico Schulz (r.) spielen von Beginn an © Getty Images

Die TSG Hoffenheim feiert ihr Debüt in der Königsklasse. Gegen Schachtar Donezk setzt Trainer Julian Nagelsmann auf seine bewährten Kräfte.

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Die TSG Hoffenheim startet ihre Champions-League-Mission in Donezk - und das mit einer Startelf, die ohne Überraschungen aufwartet.

Hoffenheim: Baumann - Nordtveit, Vogt, Posch - Kaderabek, Grillitsch, Schulz - Bittencourt, Kramaric - Joelinton, Szalai

Schachtar Donezk: Pyatov - Butko, Khocholava, Rakitskiy, Ismaily - Stepanenko, Alan Patrick - Marlos, Taison, Bolbat - Junior Moraes

"Die Freude ist sehr groß", hatte TSG-Sportchef Alexander Rosen vor dem Champions-League-Debüt der Kraichgauer ungeachtet der schlechten Nachrichten in den vergangenen Tagen gesagt: "Wir treten nicht an, um die Hymne zu hören. Wir wollen gewinnen. Es warten große Herausforderungen."

Die erste von mindestens sechs ist am Mittwoch das Duell beim ukrainischen Meister Schachtjor Donezk das aufgrund der kriegerischen Auseinandersetzungen allerdings in Charkow stattfindet. (Champions League: Schachtjor Donezk - TSG Hoffenheim ab 18.55 Uhr im LIVETICKERalles dazu ab 18.45 auch im Fantalk im TV auf SPORT1)

Für Hoffenheim wäre diese Aufgabe allein ja schon anspruchsvoll genug - personelle Probleme sowie Leistungsschwankungen wie am Wochenende gegen den Aufsteiger Fortuna Düsseldorf (1:2) erschweren sie allerdings zusätzlich.

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"Wir haben genug Selbstvertrauen, um es nun besser zu machen", sagte Nationalspieler Nico Schulz, der von seinen (offensiven) Mitspielern allerdings mehr Kaltschnäuzigkeit einforderte. 

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Mit erfrischenden und spektakulären Auftritten hatte es die Mannschaft von Rekordmann Julian Nagelsmann, dem mit 31 Jahren jüngsten Trainer in der Champions-League-Geschichte, in der vergangenen Saison auf den dritten Platz der Bundesliga geschafft. Der Lohn dafür sind nun die Auftritte in der europäischen Königsklasse, in der es in Gruppe F noch gegen Olympique Lyon und Manchester City mit Teammanager Pep Guardiola geht.

Hopp träumt von Platz zwei

Außer Reichweite scheint dabei jedoch nur der englische Meister zu sein - anders lässt sich die Aussage von Hoffenheims Mehrheitseigner Dietmar Hopp mit Blick auf die Zielsetzung nicht interpretieren. "Platz vier wäre in der Gruppe schon eine Enttäuschung, Platz drei wäre wunderbar und Platz zwei ein Traum", sagte Hopp, der sich über den Gruppensieg keinerlei Gedanken macht.

Für die Realisierung der forschen Hoffnungen wären drei Punkte in der Ukraine zwar nicht Voraussetzung, aber dennoch ziemlich hilfreich. Ebenso wie eine komplette und vor allem gesunde Mannschaft, was angesichts der aktuellen Ausfälle von Benjamin Hübner, Lukas Rupp, Nadiem Amiri, Kasim Adams, Ermin Bicakcic und Dennis Geiger aber nicht der Fall ist.

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