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Cristiano Ronaldo wechselte 2009 von Manchester United zu Real Madrid © Getty Images

Kurz nach dem Ende des Champions-League-Finals gegen Liverpool lässt Reals Superstar mit brisanten Aussagen aufhorchen. Auch wenn er wenig später zurückrudert.

Cristiano Ronaldo hat am Samstagabend unmittelbar nach dem erneuten Champions-League-Sieg seinen Abschied von Real Madrid angedeutet.

"Es war sehr schön, bei Real zu sein", sagte der portugiesische Weltfußballer nach dem 3:1 (0:0) gegen den FC Liverpool in Kiew im Interview mit beIN Sports: "In den nächsten Tagen werde ich den Fans eine Antwort geben, denn sie waren wirklich immer an meiner Seite."

Ronaldo relativiert Aussagen

Wenig später relativierte der Portugiese dann aber seine Aussagen und wollte diese nicht als Abschiedsankündigung verstanden wissen: "Ich sage nicht, dass ich gehe."

Real-Präsident Florentino Perez wiegelte indes ab: "Ich bin an einem solchen Tag nicht hier, um über einzelne Spieler zu sprechen. Cristiano hat bei uns Vertrag"

Ronaldo war 2009 für 94 Millionen Euro Ablöse von Manchester United zum spanischen Rekordmeister gewechselt. Seitdem gewann er mit Real viermal die Champions League, je zweimal Meistertitel und Pokal, dreimal den Weltpokal und 2016 mit Portugal auch die Europameisterschaft.

Wenig später erklärte Ronaldo auf die Nachfrage, ob er nächste Saison bei Real bleiben werde: "Ich kann es nicht versichern." Zudem deutete er ein unterkühltes Verhältnis zu Real-Präsident Florentino Perez an. "Ich habe mit dem Präsidenten nichts zu besprechen. Ich grüße ihn immer ganz professionell."