Für Hasan Salihamidzic ist das Los der Bayern gegen den FC Sevilla speziell. Der Sportdirektor sieht sich gegen die Andalusier familiär womöglich in der Bredouille.

Das könnte familiär womöglich noch für manchen Zündstoff sorgen:  

Wenn der FC Bayern am 3. April die Reise zum Champions-League-Viertelfinale beim FC Sevilla antritt, dann könnte Sportdirektor Hasan Salihamidzic einen Abstecher zu seiner Verwandtschaft machen - und sieht sich dabei vielleicht heißen Debatten ausgesetzt, welches Team das Weiterkommen denn am Ende am meisten verdient hätte.

"Meine Schwiegereltern leben in Sevilla, ich freue mich auf das Spiel, das wird sehr interessant", sagte Salihamidzic nach der Auslosung.  (Reaktionen zur Auslosung)

Denn: "Brazzo" ist mit der Schwester des früheren Bundesliga-Stürmer Francisco Copado verheiratet - und deren Mutter und Vater dürften zweifelsohne auch zum FC Sevilla halten.

Den Gegner der Münchner nimmt der 41-Jährige durchaus ernst. "Es ist keine einfache Mannschaft. Gegen Manchester United weiterzukommen, ist schon gut." Bleibt zu hoffen, dass am Ende im Hause Salihamidzic/Copado der Familiensegen am Ende nicht schief hängt...