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James verletzt sich im Champions-League-Spiel gegen Besiktas Istanbul und muss vor der Pause ausgewechselt werden. Nach der Partie gibt der FC Bayern Entwarnung.

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Kurze Schrecksekunde bei der 5:0-Gala des FC Bayern gegen Besiktas Istanbul:

Vor der Halbzeitpause musste James, der den Vorzug vor Thiago in der Startelf erhalten hatte, für Arjen Robben ausgewechselt werden. 

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Nachdem zuerst vermutet worden war, dass der Kolumbianer wegen einer Kopfverletzung das Feld verließ, gab der deutsche Rekordmeister nach dem Abpfiff die korrekte Diagnose bekannt.

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"James hat eine Wadenverhärtung. Ich denke, dass die Verletzung nicht so schlimm ist", sagte Trainer Jupp Heynckes. "Er sagte mir, dass er keinen Stich - wie bei einem Faserriss - gehabt hätte. Es wäre schleichend gekommen." (Alle Stimmen zur Champions League)

Vereinsarzt Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt bestätigte am Mittwoch die erste Diagnose vom Dienstagabend. James müsse "einige Tage mit dem Training aussetzen", teilte der FC Bayern mit.

Im Bundesligaspiel am Samstag (ab 15 Uhr im LIVETICKER) gegen Hertha BSC  muss der FC Bayern womöglich auf den Mittelfeldspieler verzichten

Die Auswechslung des Kolumbianers hatte nichts mit dem kuriosen und schmerzhaften Kopftreffer aus der 27. Spielminute zu tun. Müller hatte im gegnerischen Strafraum James unglücklich abgeschossen.

Der Ball knallte der Real-Leihgabe aus kurzer Distanz voll ins Gesicht. Müller entschuldigte sich zwar sofort bei seinem Teamkollegen und James biss noch einmal auf die Zähne, doch siebzehn Minuten später war der Champions-League-Abend für ihn beendet.

Während James wohl am Wochenende wieder einsatzbereit sein soll, schob der für ihn eingewechselte Robben nach dem Kantersieg großen Frust. 

"Dazu sage ich nichts mehr. Jedes Wort wäre eins zu viel", biss sich der Niederländer auf die Zunge. "Wenn ich meine Emotionen ausspreche, wäre ich morgen bei "Brazzo" oder Herrn Rummenigge."

Heynckes konnte Robben zwar verstehen, stand aber zu seiner Entscheidung: "Arjen ist ein Top-Profi und dass er beginnen will, ist klar. Aber ich muss das managen und bin für alle Spieler zuständig. Das haben die Spieler dann auch zu akzeptieren und Punkt."

"Es wird auch in den nächsten Wochen geschehen, dass der ein oder andere zuschauen muss", so der Bayern-Coach weiter. "Natürlich ist der ein oder andere dann unzufrieden. Ich war selber Spieler und hätte auch so reagiert."