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Real Madrid sichert Spanien den nächsten Titel im Europacup, die Iberer bauen ihren Vorsprung in der UEFA-Fünfjahreswertung aus. Deutschland droht Rang drei.

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Spanien hat als einziges Land die 100-Punkte-Schallmauer in der UEFA-Fünfjahreswertung geknackt. Die Iberer beenden die Saison nach dem 4:1-Erfolg des spanischen Meisters Real Madrid gegen Juventus Turin im Finale der Champions League in Cardiff mit 104,998 Punkten.

Die Bundesliga beendet die Saison mit 79,498 Punkten auf Platz zwei. Der Rückstand von 25,500 Punkten wird auch in der kommenden Saison nicht aufzuholen sein.

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Spanien werden im Sommer 17,714 Punkte aus der Saison 12/13 gestrichen, Deutschland 17,928. Damit vergrößert sich der Rückstand erneut.

Während der Kampf um Platz eins aussichtslos ist, muss die Bundesliga darauf achten, ihren zweiten Platz nicht an England zu verlieren. Der Vorsprung beträgt derzeit nur 3,536 Punkte und schmilzt, da England aus 12/13 nur 16,428 Punkte verliert, zu Saisonbeginn auf 2,036 Punkte.

Richtig gefährlich ist das allerdings nicht, da die Europäische Fußball-Union (UEFA) beschlossen hat, den ersten vier (statt drei) in der Fünfjahreswertung vier Startplätze in der Champions League zu garantieren. Und der Vorsprung auf den Fünften Frankreich beträgt zum Saisonende, das Streichergebnis eingerechnet, 19,119 Punkte. Die Bundesliga kann sich also, dank der UEFA, auch im nächsten Jahr auf ihren Lorbeeren ausruhen.

Die UEFA-Fünfjahreswertung 2016/17 Endtabelle nach dem Finale der Champions League (maßgeblich für die Vergabe der Startplätze 2018/19):

1. Spanien 104,998 Punkte

2. Deutschland 79,498 Punkte

3. England 75,962 Punkte

4. Italien 73,332 Punkte

5. Frankreich 56,665 Punkte

6. Russland 50,532 Punkte

7. Portugal 49,332 Punkte

8. Ukraine 42,633 Punkte

9. Belgien 42,400 Punkte

10. Türkei 39,200 Punkte