Lesedauer: 2 Minuten

Hansi Flick und der FC Bayern gehen bald getrennte Wege. Nun hat der scheidende Trainer noch einmal erklärt, warum er live im TV mit seinem Abschiedswunsch überraschte.

Anzeige

Am Ende der Saison geht die kurze, aber erfolgreiche Zeit von Hans Flick als Cheftrainer beim FC Bayern zu Ende.

17 Monate, sechs Titel - und doch war eine weitere Zusammenarbeit am Ende nicht mehr möglich. Die Bayern-Bosse erteilten Flick die Freigabe (vermutlich geht es zum DFB), nachdem der 56-Jährige zunächst nach einem 3:2-Erfolg in Wolfsburg - für die Verantwortlichen überraschend - live im TV mit seinem Wunsch vorgeprescht war, den Klub verlassen zu wollen. (BERICHT: Bayern im Torrausch! Lewandowski kratzt am Müller-Rekord)

Anzeige

Der CHECK24 Doppelpass mit Hans Meyer und Mario Basler am Sonntag ab 11 Uhr im TV auf SPORT1

Flick: Bayern-Mannschaft wollte wissen, wie es weitergeht

"An den Tagen hatte ich es am Donnerstag dem Verein gesagt. Dann gab es so eine Entwicklung, es war wirklich so ein Flurfunk, wie ich es gesagt hatte. Nach dem Spiel sagte David Alaba zu mir: 'Trainer, die Mannschaft fragt schon, wie es bei dir aussieht?' Dann habe ich mit meinem Trainerteam gesprochen und beschlossen, dass ich es der Mannschaft sagen will, weil sie es von mir erfahren sollte", erklärte Flick seinen Alleingang nur der Bild am Sonntag.

"Ich habe Danke gesagt und Hasan (Salihamidzic, d. Red.) in dem Moment vergessen, aber wirklich: Ich mache so was nicht mit Absicht, nullkommanull. Was daraus gemacht wurde, ist lehrreich für meine Zukunft ..."

Meistgelesene Artikel
  • Fussball / EM
    1
    Fussball / EM
    Einzelkritik: Kimmich enttäuscht
  • Fussball / EM 2021
    2
    Fussball / EM 2021
    Stimmen: "Mich kotzt das an"
  • Fussball / DFB-Team
    3
    Fussball / DFB-Team
    Paraglider-Schreck für Deschamps
  • Fussball / Transfermarkt
    4
    Fussball / Transfermarkt
    Transferticker: González vor Rekord-Wechsel
  • Fussball / EM
    5
    Fussball / EM
    Rüdiger erklärt Knabber-Aktion

Bayern und Flick gehen im Guten auseinander

Flicks Vorstoß brachte ihm im Anschluss einen öffentlichen Rüffel ein. Der Bayern-Vorstand warf ihm in einer Pressemitteilung Wortbruch vor.

Inzwischen haben sich die Wogen aber wieder geglättet. Auch, weil sich Flick mit emotionalen Worten vor Salihamidzic stellte.

Mit Julian Nagelsmann haben die Münchner für die kommende Saison einen prominenten Nachfolger für Flick gefunden.