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Auch Julian Nagelsmann positioniert sich klar gegen die Super League. Der Trainer von RB Leipzig fürchtet bei einer Einführung massive Konsequenzen für den Fußball.

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Trainer Julian Nagelsmann vom Bundesligisten RB Leipzig lehnt die Super League aus einer Vielzahl von Gründen ab.

"Ich bin kein großer Freund davon. Der Fußball entfernt sich noch weiter vom Fan. Das ist aber nur ein Aspekt", sagte Nagelsmann bei Sky vor dem Ligaspiel beim 1. FC Köln am Dienstag. (1. FC Köln gegen RB Leipzig im Liveticker)

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Nagelsmann: "Talente-Ausbildung wird leiden"

Eine Superliga könne zwar "möglicherweise finanziell akut interessant sein", betonte der RB-Coach, "aber die Qualität des Fußballs und der Talente-Ausbildung werden auf Dauer leiden. Nationen, die die Toptalente ausbilden, werden mit ihren Ligen immer schwächer werden. Zudem gibt es ein ökologisches Thema, wenn vielleicht Spiele in Asien oder den USA stattfinden sollen."

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Der Fußball sei "großartig", wie er ist: "Warum muss man ihn ständig verändern?", fragte Nagelsmann.

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Der routinierte FC-Trainer Friedhelm Funkel schloss sich an. "Die deutschen Spitzenvereine reagieren richtig, das nicht gutzuheißen. Es wird so viel Geld mit dem Fußball verdient, aber irgendwo müssen Grenzen gesetzt werden", sagte er.