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Schon heute denkt Julian Nagelsmann, Trainer von RB Leipzig, über die Zeit nach seiner Karriere im Fußballgeschäft nach. Er schließt eine Lehre inklusive Berufsschule nicht aus.

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Die Gerüchte halten sich hartnäckig, und irgendwann will Julian Nagelsmann sehr gerne "ins oberste europäische Regal" wechseln.

Doch schon heute denkt der Trainer von RB Leipzig über die Zeit nach seiner Karriere im Fußballgeschäft nach.

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"Mich würde auch reizen, als Schreiner zu arbeiten oder eine Kochlehre zu machen", sagte Nagelsmann der Süddeutschen Zeitung: "Wobei: Das wäre lustig, wenn ich mit 50 als Ex-Bundesligatrainer in die Berufsschule gehen würde."

Doch so weit ist es noch nicht, Nagelsmann ist gerade einmal 33 Jahre alt und gehört zu den gefragtesten Trainern in Deutschland.

Der CHECK24 Doppelpass mit Achim Beierlorzer und Andreas Rettig am Sonntag ab 11 Uhr im TV auf SPORT1

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Leipzig muss gegen FC Bayern ran

Vor dem Spitzenspiel am Samstag (18.30 Uhr) gegen den FC Bayern München hat er den Titel noch im Blick. (Bundesliga: RB Leipzig gegen FC Bayern München am Samstag ab 18.30 Uhr im Liveticker)

Im Hinspiel rang Nagelsmann den Münchnern in einer starken Partie einen Punkt ab (3:3). Übrigens: Das bisher einzige "perfekte" Spiel seiner Trainerkarriere erlebte er ebenfallas im Duell mit den Bayern. 

"Ja, mit der Hoffenheimer U19 haben wir mal bei Bayern 6:0 gewonnen – es war alles dabei. Wir haben Tore aus dem Pressing erzielt, aus dem Gegenpressing, per Standard, eins per Weitschuss, mit einer Flanke vorbereitet, eines via Abstauber", sagte er dem Sportbuzzer: "Das fühlte sich ziemlich gut und, ja, perfekt an." 

Auf Diskussionen, ob oder wohin er Leipzig verlassen könnte, will er sich daher nicht einlassen. "Einen Zeitpunkt X für den nächsten Schritt, den gibt es so im Fußball eh nicht", sagte Nagelsmann, der schon bei den Bayern, Real Madrid oder als Bundestrainer gehandelt wurde.

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Nagelsmann: "Nicht lebenslang Trainer"

Seit 2019 und bis Sommer 2023 steht er in Leipzig unter Vertrag, in diesem Jahr ohne Ausstiegsklausel.

"Kann sein, dass mal ein interessanter Verein anfragt. Auch dann werde ich nicht den Fokus auf die aktuelle Arbeit verlieren. Und ich akzeptiere die Haltung meines Vertragspartners", sagte er. Einen Traumverein habe er in Europa nicht. "Was ich aber sagen kann: Ich will diesen Beruf noch lange ausüben, aber nicht lebenslang."

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Nagelsmann offen für Lehre nach Trainerkarriere

Dann lieber eine Schreinerlehre, denn Nagelsmann will "handfeste, sichtbare Ergebnisse."

Er sei aber auch "gerne in der Natur, ich liebe Berge, Wassersport, Mountainbiken. Ich könnte mir auch vorstellen, mal für eine Firma zu arbeiten, die Freizeitaktivitäten anbietet", so Nagelsmann:

"Auf gar keinen Fall werde ich nach der Trainerkarriere sagen: Ich habe genug Geld verdient, ich mache jetzt die nächsten 20 Jahre nix mehr."