Zelt fordert Klimaschutz nicht auf Kosten der Fans
Zelt fordert Klimaschutz nicht auf Kosten der Fans © SID/SID/SID
Lesedauer: 2 Minuten

Ein verstärktes Engagement im deutschen Profifußball für den Klimaschutz darf nicht auf Kosten der Fans gehen.

Anzeige

Ein verstärktes Engagement im deutschen Profifußball für den Klimaschutz darf nicht auf Kosten der Fans gehen. Das forderte Sprecher Sig Zelt vom Bündnis ProFans. "Wir sind für das Thema offen, man kann viel tun", sagte Zelt im SID-Gespräch, "wenn man dafür aber zwei Euro auf den Ticketpreis draufschlägt, ist das für manche richtig viel Geld."

Viele Fans würden bei der Anreise bereits häufiger das Auto in der Garage stehen lassen und stattdessen den Zug nehmen, so Zelt. Doch die große Verantwortung in Sachen Nachhaltigkeit müssten die Klubs tragen: "Man kann darüber nachdenken, was die Verbände und Ligen von den Vereinen verlangen. Ist zum Beispiel eine Rasenheizung ökologisch?"

Anzeige

Zuletzt hatte Dietmar Hopp die Bundesliga zu mehr Engagement in Sachen Klimaschutz und Nachhaltigkeit aufgefordert. "Wenn mit unserem Kerngeschäft ein CO-Fußabdruck verbunden ist ? etwa durch den Energieverbrauch im Stadion, Reisen, die Mobilität der vielen Tausend Anhängerinnen und Anhänger ? dann gehört es auch zu unserer Verantwortung, uns damit zu befassen", schrieb der Mehrheitseigner der TSG Hoffenheim in einem Gastbeitrag bei Focus online. In wenigen Jahren müsse die Bundesliga "klimaneutral oder sogar klimapositiv agieren", ergänzte Hopp (80).