Köln schlägt Augsburg mit 3:2 und darf weiter hoffen
Köln schlägt Augsburg mit 3:2 und darf weiter hoffen © AFP/SID/CHRISTOF STACHE
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Der 1. FC Köln darf im Kampf gegen den Abstieg weiter auf ein Happy End hoffen.

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Der 1. FC Köln darf im Kampf gegen den Abstieg weiter auf ein Happy End hoffen. Nach dem Coup gegen RB Leipzig (2:1) legte die Mannschaft von Trainer Friedhelm Funkel mit einem am Ende etwas glücklichen 3:2 (3:0) beim FC Augsburg nach. Nach Treffern des überragenden Ondrej Duda (8./33.) und Florian Kainz (23.) zitterte sich die Geißbock-Elf zum zweiten Sieg nacheinander und sprang mit drei Punkten Vorsprung vor Hertha BSC auf den Relegationsplatz. 

Die Berliner haben aufgrund ihrer Quarantäne allerdings noch sechs Spiele zu absolvieren, Köln nur noch drei. Dasselbe gilt für den FCA, der nach einer katastrophalen ersten Halbzeit und Treffern durch Robert Gumny (54.) und Ruben Vargas (62.) das Spiel fast noch gedreht hätte. Nach nur einem Punkt aus den vergangenen vier Spielen hat die Mannschaft von Trainer Heiko Herrlich ein solides Polster auf die Abstiegsplätze verspielt: Sie liegt nur noch vier Zähler vor den Rheinländern. 

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Die Kölner waren von Beginn an gewillt, ihr Schicksal in die Hand zu nehmen, und wurden für ihnen Mut zur Offensive prompt belohnt. Duda erzielte nach einer Flanke von Ellyes Skhiri mit einem Volleyschuss von der Strafraumgrenze ein Traumtor, Kainz legte gegen die miserabel sortierten und in der Defensive desorientierten Gastgeber nach. Danach düpierte Duda ein weiteres Mal die Abwehr der Augsburger, die erstmals seit achteinhalb Jahren bereits in der ersten Halbzeit drei Gegentreffer kassierten.

Herrlich reagierte auf die desolate Vorstellung seiner Mannschaft noch vor der Pause und brachte Jan Moravek und Gumny für die indisponierten Tobias Strobl und Raphael Framberger. Tatsächlich zeigte sich Augsburg nach Wiederbeginn stark verbessert, dafür verloren die bis dahin sehr konzentriert verteidigenden Kölner zwischenzeitlich den Faden und ließen sich durch Gumny und Vargas böse überraschen, Skhiri verhinderte auf der Linie den Ausgleich (72.).