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Max Eberl erklärt, weshalb er Frankfurts Adi Hütter als Nachfolger für Marco Rose als Trainer zu Gladbach holt. Eberl sagt, wie er Hütter überzeugte.

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Borussia Mönchengladbach hat seit Beginn der Woche Klarheit! 

Adi Hütter wechselt zur kommenden Saison von Eintracht Frankfurt an den Niederrhein. Der Österreicher wird damit bei den Fohlen der Nachfolger des zum BVB wechselnden Trainers Marco Rose. (SPORT1-Kommentar: Hütter lässt die geilste Saison liegen)

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Gladbachs Manager Max Eberl hat nun vor dem direkten Duell gegen Frankfurt erklärt, dass er unbedingt Hütter verpflichten wollte. (Bundesliga: Borussia Mönchengladbach - Eintracht Frankfurt am Sa. ab 15.30 Uhr im LIVETICKER)

Den Erfolgscoach der Eintracht habe er schon sehr lange intensiv beobachtet. In dieser Saison überzeugt der Österreicher mit Frankfurt und rangiert aktuell auf Platz vier in der Bundesliga. (Tabelle der Bundesliga)

Eberl überzeugte Hütter beim Treffen in Salzburg

Hütter verlässt Frankfurt also trotz der Aussicht auf die Champions League!

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"Es war so, dass ich mich nach der Wechsel-Verkündung von Marco mit der Trainersuche beschäftigt habe. Ich habe dann den Berater von Adi Hütter kontaktiert und mein Interesse hinterlegt. Wir hatten bei der Trainersuche eine Toplösung im Kopf. Das war Adi Hütter, wohl wissend, dass er bei Frankfurt unter Vertrag steht und eine super Serie spielt", erklärte der Manager bei der Pressekonferenz.

In der Länderspielpause Ende März kam es dann zum Treffen mit dem Trainer in Salzburg. 

"Wir haben dort gegenseitige Wertschätzung gespürt und da wurde das Interesse bei beiden Seiten sehr groß", verrät Eberl. (Wortbruch? Das sagt Hütter)

Gladbach zahlt Frankfurt 7,5 Millionen Euro für Hütter

Er hat Hütter offenbar mit der Mischung aus großer Tradition und Erfolg in den vergangenen Jahren zum Wechsel bewegt.

Die Bundesliga-Highlights am Sonntag ab 9.30 Uhr in Bundesliga Pur im TV auf SPORT1 

"Ich habe ihm unsere Geschichte erzählt und unseren Verein vorgestellt. Ich glaube, wir haben die letzten 12 Jahre einen sehr guten Job gemacht und sind sechs Mal nach Europa gekommen - drei Mal davon in die Champions League", erklärt der Manager den Inhalt des Gesprächs. 

Nach dem Treffen wurde es schnell immer konkreter. Anfang der Woche wurden letzte Details geklärt und der Deal verkündet. (Spielplan und Ergebnisse der Bundesliga)

In Gladbach bekommt Hütter einen Dreijahresvertrag, wie die Borussia mitteilte. Hütter kann trotz gültigen Vertrags dank einer Ausstiegsklausel in seinem derzeitigen Arbeitspapier in Frankfurt wechseln. Nach übereinstimmenden Medieninformationen überweist Gladbach 7,5 Millionen Euro Ablöse an die Eintracht.

Noch vor wenigen Woche hatte der aktuelle Gladbach-Coach Marco Rose von seiner Ausstiegsklausel Gebrauch gemacht und kann dadurch zum BVB gehen. Eberl dazu: "Bei Trainern hat es sich so entwickelt, dass Trainer für sich diese Perspektive der Zukunft offen lassen wollen. Ich finde das legitim."

In Gladbach wird Hütter übrigens keine Ausstiegsklausel in seinem Vertrag stehen haben. Das bestätigte Eberl.