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Michael Reschke fungierte drei Jahre lang als Technischer Direktor beim FC Bayern. Doch schon zuvor half ihm Uli Hoeneß. Bei SPORT1 erklärt Reschke, wie.

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Michael Reschke und der FC Bayern - das waren drei Jahre des gemeinsamen Erfolgs.

Der 63-Jährige ermöglichte zahlreiche Top-Transfers - so unter anderem Niklas Süle, Serge Gnabry und Joshua Kimmich, die allesamt den Weg nach München fanden.

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Problem mit Hoeneß? Das sagt Reschke

Nach seinem Abschied vom FC Bayern München schien die Beziehung zwischen Reschke und dem deutschen Rekordmeister aber nicht mehr die allerbeste zu sein. Uli Hoeneß kritisierte den ehemaligen Technischen Direktor der Münchner damals unter anderem mit den Worten "der schlaue Herr Reschke"

"Schlau ist ja nichts schlimmes", sagt Reschke jetzt im neuen SPORT1-Podcast Meine Bayern Woche. Vielmehr habe er Hoeneß vieles zu verdanken. 

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Auch vor seiner Bayern-Zeit war Reschke erfolgreich, bei Bayer Leverkusen, wo er 2004 als Nachfolger von Rainer Calmund für Transfers verantwortlich war.

Dass damals indes nicht alles rosig war, verriet Reschke im SPORT1 Podcast Meine Bayern-Woche - und erklärte, dass es Hoeneß gewesen sei, der ihm schon vor seinem Bayern-Engagement zur Seite gestanden hatte.

Hoeneß gibt Reschke Rückhalt und Tipps

"Ich bin Uli Hoeneß unglaublich dankbar. Der hat mir in der vielleicht schwierigsten Phase meiner sportlichen Laufbahn sehr wichtige Ratschläge gegeben und an meiner Seite gestanden", sagte Reschke.

Hoeneß habe ihn während seiner Zeit in Leverkusen zu einem Gespräch nach München eingeladen: "Nach meinem fünften Jahr als Manager gab es eine sehr kritische Phase. Ich hatte mit dem damaligen Trainer Bruno Labbadia ein sehr angespanntes Verhältnis gehabt. Es war eine sehr spezielle Phase in Leverkusen."

Hoeneß aber habe ihm Rückhalt und Tipps gegeben, sei wertschätzend gewesen. "Sensationell", wie Reschke erklärte, denn "alles, was er damals gesagt hatte, ist eingetreten."

Und nicht nur das - Hoeneß hatte Reschke sogar prophezeit, eines Tages beim FC Bayern zu arbeiten.

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"Er hatte auch gesagt: 'Irgendwann kann es sein, dass Sie einmal bei uns landen.‘ Ich werde das nie vergessen und bin ihm sehr dankbar", schloss Reschke die Erzählung. "Er hat ja auch an meinem Wechsel zum FC Bayern mitgewirkt. Ich bin ihm zutiefst dankbar und bewundere ihn. Ich schätze und mag ihn sehr."

So lief das Essen mit Tuchel und Guardiola wirklich

Wie es Reschke geschafft hat, Joshua Kimmich zu verpflichten, wie sein Abendessen mit Thomas Tuchel und Pep Guardiola verlief, wie er über seine größten und schwächsten Bayern-Transfers denkt, wer Uli Hoeneß beim Transfer von Kingsley Coman imitierte, warum ein Bayern-Wechsel von Antoine Griezmann scheiterte, was er über Neuzugang Omar Richards denkt und in welches Land Erling Haaland wechselt, erfahrt ihr im neuen SPORT1 Podcast Meine Bayern-Woche, den kein Bayern-Fan verpassen darf. Denn so viele Insights gab’s noch nie!

Dort spricht SPORT1 Chefreporter Florian Plettenberg mit SPORT1 Moderatorin Jana Wosnitza über die Themen und News der Woche beim FC Bayern und der deutschen Nationalmannschaft. Ab sofort immer freitags: In der vierten Folge erklärt „Plettigoal”, warum es wegen Jérôme Boateng wirklich brodelt und wie hoch die Gefahr ist, dass Hansi Flick wegen seines Ärgers von sich aus geht. Union Berlins Innenverteidiger Marvin Friedrich rechnet sich was gegen die Bayern aus und spricht über seinen Schulfreund Leroy Sané. Der SPORT1 Podcast „Meine Bayern-Woche” ist auf podcast.sport1.de, in der SPORT1 App und auf den gängigen Streaming-Plattformen Spotify, Apple Podcasts, Amazon Music, Deezer und Podigee abrufbar.