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Das Hotel, das der FC Bayern München zu seinem Quarantäne-Trainingslager beziehen soll, war eigentlich schon von Greuther Fürth reserviert. Fürth-Boss Azzouzi ist sauer.

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Trainingslager-Zoff um den FC Bayern München!

Der Rekordmeister fährt wie von der DFL verordnet vor dem 33. Spieltag ins Quarantäne-Trainingslager. Die Bayern zieht es nach Grassau an den Chiemsee. Allerdings gibt es Ärger um die Hotel-Buchung des Triple-Siegers.

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Denn Zweitligist SpVgg Greuther Fürth hatte das Hotel "Das Achental", in dem das Team von Hansi Flick residieren soll, ebenfalls reserviert. "Wir hatten eine Buchungs-Option bis einschließlich Donnerstagabend, erklärte Fürth-Geschäftsführer Rachid Azzouzi der Bild.

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Die Fürther wollten von dieser Option Gebrauch machen und haben das Angebot nach eigener Aussage fristgerecht per Fax zurückgeschickt. "Deshalb waren wir nun sehr irritiert über das Vorgehen des Hotels, das sich einfach nicht mehr gemeldet hat und uns nicht einmal abgesagt hat", kritisierte Azzouzi.

Salihamidzic sucht Kontakt zu Azzouzi

Erst über ihre Partner-Agentur hätten die Fürther erfahren, dass die Bayern das selbe Ziel ansteuern. "Das ist in meinen Augen kein guter Stil", stellte der Fürth-Boss klar. Er erklärte aber auch direkt, dass sich sein Groll keineswegs gegen die Bayern richte. Dem Bericht zufolge hätten die Bayern erst nach erfolgter Buchung erfahren, dass Fürth zuerst eine Anfrage ans Hotel geschickt habe. Im Zuge dessen habe Sportvorstand Hasan Salihamidzic den Kontakt zu Azzouzi gesucht.

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"Ich habe mit Hasan gesprochen und wir sind absolut fein. Bayern hat nicht gewusst, dass wir die Ersten waren. Es ist einfach schade, dass gewisse Werte in unserer Gesellschaft nicht mehr für jeden existieren", sagte Azzouzi.

Das Hotel wollte sich zum Buchungschaos nicht äußern.

Die DFL hatte vergangene Woche mitgeteilt, dass ab 12. Mai alle 36 Profiklubs für die letzten beiden Spieltage in Isolation gehen werden. So soll sichergestellt werden, dass die laufende Saison bis zum 22./23. Mai beendet werden kann.