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Frankfurt am Main - Verliert Eintracht Frankfurt seinen Top-Stürmer? André Silva kann den Traditionsklub im Sommer für 30 Millionen Euro verlassen.

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Mit 23 Saisontoren hat sich André Silva in die Herzen der Eintracht-Fans geschossen und den Klub in die Nähe der ersten Champions-League-Teilnahme der Vereinsgeschichte gebracht.

Greift im Sommer ein Spitzenklub zu? Es ist zumindest immer unwahrscheinlicher, dass Silva nach dieser historischen Spielzeit der Hessen noch dabei ist.

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Eintracht droht der Silva-Abgang

Nach SPORT1-Informationen gibt es für den Portugiesen zwar keine Ausstiegsklausel im klassischen Sinne, aber eine Vereinbarung. Dies bestätigte dessen Berateragentur Gestifute bei Spox: "Es gibt keine Ausstiegsklausel in Andre Silvas Vertrag. Der 25-Jährige darf den Klub nach der Saison SPORT1-Informationen zufolge ab einer Summe von 30 Millionen Euro verlassen. Auch davon möchte die Agentur von Jorge Mendes nichts wissen.

Der scheidende Sportvorstand Fredi Bobic hatte den Transfer mit AC Mailand im vergangenen Sommer mit heißer Nadel gestrickt. Ante Rebic und André Silva tauschten die Klubs für verhältnismäßig kleines Geld, dafür aber musste die Eintracht bei den Vertragsgestaltungen gewisse Abstriche machen.

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Anders wäre ein solcher Top-Mann nicht zu holen gewesen.

Zweitbester Stürmer nach Lewandowski

Silva hat sich bei Eintracht Frankfurt enorm weiterentwickelt, er ist Schlüsselspieler der Hessen und hinter Weltklasseangreifer Robert Lewandowski aktuell Torjäger Nummer zwei in Deutschland. Da kommt selbst Erling Haaland von Borussia Dortmund mit 21 Toren nicht mehr mit.

Für die Eintracht wäre gerade in Coronazeiten ein 30-Millionen-Verkauf äußerst wertvoll. DFL-Geschäftsführer Christian Seifert rief bereits im Oktober vergangenen Jahres zum Sparen auf: "Jeder Klub ist in diesen Tagen gut beraten, die Fixkosten zu drücken. Und dazu gehören auch die Personalkosten."

Mit den Silva-Millionen könnten die Frankfurter finanzielle Löcher stopfen und den Kader für die bevorstehende Dreifachbelastung verstärken.

Eintracht hofft auf Champions-League-Millionen

Sollte die Eintracht zudem tatsächlich die Königsklasse erreichen, erhielte der Traditionsverein ein Startgeld in Höhe von rund 15 Millionen Euro. Der Anreiz, Frankfurt zu verlassen, würde sich für Stars wie Filip Kostic, Evan N’Dicka oder eben André Silva verringern.

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Doch klar ist auch: Die Fabelsaison des portugiesischen Nationalspielers bleibt freilich nicht unbemerkt, eine starke Europameisterschaft könnte das Interesse an Silva weiter steigen lassen.

Silvas Vertrag in Frankfurt läuft noch bis 2023. Seit seiner Ankunft 2019 erzielte er in 65 Pflichtspielen 40 Treffer.