Torwart Marwin Hitz (M.) spielt seit 2018 für Borussia Dortmund
Torwart Marwin Hitz (M.) spielt seit 2018 für Borussia Dortmund © Imago
Lesedauer: 2 Minuten

München - Marwin Hitz wird dank seiner Typisierung bei der DKMS womöglich zum Lebensretter. Der BVB-Torwart spendet Stammzellen für einen passenden Blutkrebs-Patienten.

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Mit Borussia Dortmund spielt Marwin Hitz in der Bundesliga aktuell noch um den Einzug in die Champions League, hat mit dem BVB obendrein noch die Chance auf den Titel im DFB-Pokal.

Die größte Auszeichnung hat sich der Schweizer Torhüter aber womöglich schon längst gesichert: die des Lebensretters.

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Die DKMS veröffentlichte am Samstagmorgen ein Foto von Hitz, auf dem der 33-Jährige in einem Krankenhausbett zu sehen ist.

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BVB-Torwart Marwin Hitz spendet Stammzellen

Der Grund seines Klinikaufenthalts, der laut DKMS vor einigen Wochen zwischen zwei Bundesliga-Partien stattfand: Hitz wurde als geeigneter Stammzellspender für eine an Blutkrebs erkrankte Person identifiziert, der er mit seiner Spende eine zweite Chance auf Leben schenkte.

Schon zu Zeiten, als er noch für den VfL Wolfsburg die Torwart-Handschuhe überstreifte (2008 bis 2013), hatte sich Hitz als potenzieller Knochenmarkspender registrieren lassen.

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"Ich habe selbst eine Familie, ich habe Kinder. Wenn ich mir vorstelle, dass jemand von ihnen an Blutkrebs erkranken würde, wäre ich unglaublich dankbar für jeden geeigneten Spender", wird Hitz zitiert: "Vor diesem Hintergrund war es für mich selbstverständlich, mich bei der DKMS typisieren zu lassen und auch zu helfen, als man mir irgendwann mitgeteilt hat, dass ich möglicherweise der geeignete Spender für eine an Blutkrebs erkrankte Person sei."

Hitz' Stammzellspende wurde wie der Großteil dieser Eingriffe peripher vorgenommen und war für den BVB-Profi "schmerzfrei und ehrlich gesagt nicht der Rede wert". Niemand müsse bezüglich der Prozedur "in Sorge sein oder Angst haben", betonte der zweimalige Schweizer Nationalspieler.