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Leipzig - Mit einem ungefährdeten Sieg gegen den VfB Stuttgart wahrt RB die theoretischen Titelchancen. Die Leipziger treffen aber erst nach der Roten Karte gegen Ahamada.

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RB Leipzig hat seine Minikrise vorerst beendet, der FC Bayern muss seine Meisterfeier weiter verschieben.

Mit 2:0 gewannen die Sachsen am 31. Bundesliga-Spieltag gegen den VfB Stuttgart und verkürzten damit den Rückstand auf den Rekordmeister auf sieben Punkte. 

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Die Tore erzielten Amadou Haidara (46.) und der eingewechselte Emil Forsberg per Elfmeter (67.). Beim VfB sah Naouirou Ahamada schon nach 14 Minute die Rote Karte. (Der Spielverlauf zum Nachlesen im Ticker)

"Ich glaube, es war sehr verdient. Natürlich wurde es nach der roten Karte gegen Stuttgart für uns ein bisschen leichter. Wir haben in der ersten Halbzeit die Umschaltmomente nicht so gut genutzt. Wir haben da zu lange gebraucht", war Leipzigs Coach Julian Nagelsmann bei Sky nicht komplett zufrieden. (Bericht: Bayern und Leipzig verhandeln wegen Nagelsmann)

Leipzig kann beim BVB Champions League klar machen

Am kommenden Spieltag würde den Leipzigern ein Unentschieden bei Borussia Dortmund zur vorzeitigen Qualifikation zur Champions League reichen.

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Für die Meisterschaft bräuchte es jedoch eine kleine Fußball-Sensation. RB spielt noch in Dortmund, zuhause gegen den VfL Wolfsburg und bei Union Berlin. Das Restprogramm der Bayern ist mit Heimspielen gegen Borussia Mönchengladbach und den FC Augsburg sowie einer Auswärtspartie beim SC Freiburg klar einfacher. 

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Der VfB musste zwar die vierte Niederlage in Folge hinnehmen, hat sein Ziel Klassenerhalt aber längst erreicht und steht auf Platz zehn der Tabelle. (Tabelle der Bundesliga

Die Gäste aus Stuttgart starteten zwar recht defensiv, ließen aber zunächst nicht viele Chancen der Leipziger zu. Nach nicht einmal einer Viertelstunde warf Ahamada aber den Matchplan von Trainer Pellegrino Matarazzo über den Haufen. Mit offener Sohle ging der Franzose in den Zweikampf mit Haidara und sah von Schiedsrichter Deniz Aytekin zunächst Gelb. Nachdem der sich auf Hinweis des Video-Assistenten die Szene aber noch einmal anschaute, entschied er auf Rote Karte.

Leipzig schnürte die Schwaben fortan über weite Phasen in deren eigener Hälfte ein, kamen aber nur selten zu gefährlichen Abschlüssen. Die beste Chance hatte Christopher Nkunku, der aus zwölf Metern an Gregor Kobel im Stuttgarter Tor scheiterte. (Spielplan/Ergebnisse der Bundesliga)

Nagelsmann bringt Upamecano

Zur zweiten Halbzeit brachte Nagelsmann Innenverteidiger Dayot Upamecano. Der Franzose, der künftig für die Bayern spielt, ersetzte Ibrahima Konaté.

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Das Tor aber erzielte Haidara mit einem kraftvollen Kopfball in den rechten oberen Winkel nach Vorlage von Dani Olmo. Aytekin hatte erst 20 Sekunden zuvor die zweite Halbzeit angepfiffen.

Mit diesem Tor haben die Leipziger genau das umgesetzt, was ihr Coach ihnen in der Pause gesagt hatte. "In der Halbzeit haben wir besprochen, dass wir dann hin und wieder eine Flanke aus dem Halbfeld reinspielen müssen, um den Gegner vor neue Aufgaben zu stellen", so Nagelsmann bei Sky.

Der Widerstand des VfB war zu diesem Zeitpunkt noch nicht gebrochen. Erst nachdem Forsberg einen von Konstantinos Mavropanos an ihm selbst verschuldeten Foulelfmeter verwandelte, strebten die Leipziger dem sicheren Sieg entgegen.

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)