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München und Leipzig - Die Bayern-Fans hoffen, dass Robert Lewandowski zumindest fürs Rückspiel gegen PSG fit wird. So steht es um die Chancen des Top-Stürmers.

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Robert Lewandowski ist kein gewöhnlicher Fußballer. Der Weltfußballer vollbringt auf dem Platz mit hoher Regelmäßigkeit erstaunliche Dinge.

Aktuell aber ist der Superstar des FC Bayern wegen einer Bänderdehnung im rechten Knie zum Zuschauen verdammt - und die große Hoffnung der Bayern-Fans ist es, dass er diesmal auch abseits des Platzes Außergewöhnliches vollbringt und in Rekordzeit zurückkehrt.

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Der sehnliche Wunsch: ein fitter Lewandowski im Viertelfinal-Rückspiel der Champions League bei Paris Saint-Germain am 13. April. Ein Wunsch, der aller Voraussicht nach nicht in Erfüllung gehen wird. (Ergebnisse und Spielplan der Champions League)

FC Bayern rechnet gegen PSG nicht mit Lewandowski

Wie SPORT1 am Sonntagmorgen nach dem 1:0-Erfolg im Spitzenspiel bei RB Leipzig aus Vereinskreisen erfuhr, rechnen die Verantwortlichen für das entscheidende Duell mit dem Finalgegner der Vorsaison derzeit eher nicht mit ihrem Topstürmer. Denn: Lewandowski beginnt in den kommenden Tagen erst langsam mit der Arbeit an seinem Comeback. Dabei macht der topfitte Modellathlet so viel, wie er kann - das Kniegelenk muss jedoch vorerst weiter geschont werden.

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Eine Woche lang werde Lewandowski nach seiner Verletzung "gar nichts" tun, hatte Bayern-Trainer Hansi Flick am Samstagabend verraten, erst danach könne er "mit dem Rehabilitationstraining beginnen und wir werden sehen, wie die Dinge von Tag zu Tag laufen". Seit dem folgenschweren Länderspiel mit Polen gegen Andorra ist am Sonntag nun genau eine Woche vergangen.

Der polnische Verband war zunächst nur von einer fünf- bis zehntägigen Pause ausgegangen, nach weiterführenden Untersuchungen in München teilte der deutsche Rekordmeister am vergangenen Dienstag jedoch mit, Lewandowski werde "rund vier Wochen" ausfallen.

Damit schien klar, dass der 32-Jährige unter anderem ausgerechnet den Bundesliga-Gipfel in Leipzig sowie beide Duelle mit PSG verpasst - bis der kicker Ende der vergangenen Woche berichtete, Lewandowski wolle rechtzeitig zum Rückspiel gegen die Pariser wieder fit sein.

Das Risiko der Lewandowski-Verletzung

Das Problem: Eine Bänderdehnung birgt das Risiko, durch ein verfrühtes Comeback zu einer schwerwiegenderen Verletzung zu führen.

"Ist die Struktur noch nicht richtig geheilt und erfolgt die Belastung zu früh, kann auf die Dehnung ein Teilriss folgen und dann der komplette Riss, was eine monatelange Verletzungspause zur Folge haben könnte", warnte Knie-Spezialist Dr. Christian Wimmer bei SPORT1.

Eine überstürzte Rückkehr soll es daher auf keinen Fall geben, das betonte auch Flick am Samstagabend noch einmal.

Choupo-Moting auch gegen PSG als Lewandowski-Ersatz?

"Wir haben da absolute Experten, die da am Werk sind", stellte der Trainer klar - und erst, wenn alle "grünes Licht geben", werde der Angreifer wieder eingesetzt.

Beim Spiel gegen Leipzig hatte Flick auf Eric Maxim Choupo-Moting als Lewandowski-Ersatz gebaut. Der Backup konnte (wie die gesamte Mannschaft) kaum für Torgefahr sorgen, rieb sich aber in Zweikämpfen und mit vielen langen Laufwegen auf. (Reicht diese Leistung von Choupo-Moting auch für PSG?)

Ohne Lewandowski, so viel wurde schon in Leipzig klar, ist das Spiel der Bayern ein anderes. Flick ist gefordert, alternative Lösungen zu finden - mit großer Wahrscheinlichkeit auch in beiden Duellen gegen PSG.