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Frankfurt am Main und Dortmund - Eintracht-Stürmer André Silva ist ein begehrter Spieler auf dem Transfermarkt. Könnte er unter gewissen Umständen auch in den Fokus des BVB rücken?

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Bei Borussia Dortmund hängen die Aktivitäten auf dem Transfermarkt mit zwei Dingen zusammen. Erreicht der Klub doch noch die Champions League? Und bleibt Erling Haaland?

Dortmund will den Norweger nach SPORT1-Informationen unbedingt halten und alle Angebote abwehren. Selbst bei einem Verkauf von Jadon Sancho, der rund 70 bis 80 Millionen Euro einbringen könnte, würde die Borussia in Corona-Zeiten zunächst finanzielle Löcher stopfen.

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Silva steht auf der Liste des BVB

Die Verantwortlichen müssen für den Fall eines Haaland-Abgangs dennoch gerüstet sein. André Silva von Eintracht Frankfurt steht schon länger auf der Liste des BVB.

Bei Bild ordnete Berater Hendrik Schauerte ein: "Natürlich werden zum jetzigen Zeitpunkt der Saison die Spekulationen nicht abnehmen, daran orientieren wir uns nicht. André ist total fokussiert und möchte mit der Eintracht unbedingt die Champions-League-Plätze sichern."

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Silva hat sich mit 23 Saisontoren in die Notizbücher größerer Klubs geschossen. Neben der Borussia haben ihn auch Vereine aus England oder Spanien im Blick.

Nach SPORT1-Informationen gibt es keine Ausstiegsklausel im klassischen Sinne, aber ein Agreement. Silva darf den Klub im Sommer ab einer Summe von 30 Millionen Euro verlassen, sein Vertrag in Frankfurt läuft noch bis 2023.

BVB könnte Silva-Transfer nur bei einem Haaland-Abgang stemmen

Einen Transfer in dieser Größenordnung könnte die Borussia also nur bei einem Haaland-Verkauf stemmen. Fraglich ist, ob Silva tatsächlich ein passender Ersatz für den 20-Jährigen wäre.

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Haaland zeichnen vor allem die unnachahmlichen Tiefenläufe und sein hohes Tempo aus. Silva hingegen kommt mehr über die technische Schiene, für das BVB-Offensivspiel fehlt ihm eigentlich die nötige Pace.

Dennoch ist der Portugiese ein hochinteressanter Spieler. Wenn ein Angreifer in 66 Pflichtspielen für die Eintracht 40 Mal trifft, dann schaut in Deutschland auch die Borussia etwas genauer hin.

Neuer Klub müsste 150 bis 180 Millionen Euro für Haaland bieten

Doch Haaland steht noch bis 2024 beim BVB unter Vertrag, seine Ausstiegsklausel greift 2022. In diesem Sommer wären Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke und Sportdirektor Michael Zorc erst bei einer Summe in Höhe von 150 bis 180 Millionen Euro gesprächsbereit.

Das Ziel aber ist klar: Haaland soll im Ruhrpott bleiben.