Augsburger erhalten eine Finanzspritze aus den USA
Augsburger erhalten eine Finanzspritze aus den USA © firo Sportphoto/firo Sportphoto/SID
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Der FC Augsburg muss durch die anhaltende Coronakrise schwere finanzielle Einbußen hinnehmen. Eine üppige Finanzspritze erhält der Klub aus den USA.

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Fußball-Bundesligist FC Augsburg muss durch die anhaltende Coronakrise schwere finanzielle Einbußen hinnehmen.

Vom Beginn der Pandemie im vergangenen März bis zum Ende der laufenden Saison werde der FCA "Umsatzeinbußen von über 35 Millionen Euro haben", sagte Finanz-Geschäftsführer Michael Ströll im Interview mit der Augsburger Allgemeinen.

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Augsburg sei zwar "stabiler als andere Vereine, dennoch werde der Klub die Saison "mit einem Millionenverlust abschließen", der im mittleren einstelligen Bereich liegen werde. Zur Bewältigung der wirtschaftlichen Probleme schließt der Ströll einen erneuten Gehaltsverzicht nicht aus: "Die Diskussionen werden wir weiterhin führen müssen, wenn sich die Situation nicht verbessert."

Eine üppige Finanzspritze erhält Augsburg aus den USA. Das Unternehmen Bolt Football Holdings um den Amerikaner David Blitzer ist mit 5,5 Millionen Euro beim FCA eingestiegen und erhält dafür im Gegenzug 45 Prozent der Anteile in der ausgegliederten Aktiengesellschaft.

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Finanzielle Hilfe aus den USA

Im Zuge des Einstiegs beendeten zwei Geldgeber aus der Investoren-Gruppe um FCA-Präsident Klaus Hofmann ihr Engagement und gaben ihre Aufsichtsratsplätze ab. Blitzer, der bereits Anteile an mehrere Sportteams in den USA und Europa hält, biete laut Hofmann im Vergleich zu den scheidenden Gesellschaftern "wesentlich bessere Potenziale". 

Langfristig soll der US-Investor den Augsburgern bessere Chancen auf dem nordamerikanischen Markt geben. "Die Erschließung des internationalen Marktes, zum Beispiel in den USA, ist beim FCA ausbaufähig. Da wird David sicher einen Beitrag leisten können."