Seifert befürchtet dickes Minus
Seifert befürchtet dickes Minus © POOL/POOL/SID/ARNE DEDERT
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Die Jagd nach neuen Umsatzrekorden im deutschen Profifußball ist aufgrund der Corona-Pandemie gestoppt.

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Die finanziellen Auswirkungen aufgrund der Corona-Pandemie machen sich auch im deutschen Profifussball bemerkbar.

Der Gesamtumsatz in der Saison 2019/20 dürfte um etwa 250 Millionen Euro gegenüber der vorherigen Spielzeit gesunken sein, schreibt der kicker. Die Deutsche Fussball Liga (DFL) veröffentlicht am Dienstag den "Wirtschaftsreport 2021".

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Das Zahlenwerk basiert auf Einnahme- und Ausgabezahlen der 36 Profiklubs in 2019/20. An den letzten neun Spieltagen der vergangenen Saison hatte es wegen Corona keine Zuschauereinnahmen mehr gegeben. Davor waren die Umsätze 15-mal in Serie gestiegen bis zum Höchstwert von 4,8 Milliarden Euro pro Spielzeit, davon 4,02 Milliarden Euro in der Bundesliga. (Spielplan und alle Ergebnisse der Bundesliga)

Der Rückgang in der laufenden Saison wird aller Voraussicht nach noch dramatischer ausfallen.

DFL-Boss Christian Seifert hatte angesichts eines Gesamtausfalls der Zuschauereinnahmen bereits einen Verlust von 650 Millionen Euro prognostiziert, dazu noch einen Rückgang auf dem Transfermarkt von bis zu 300 Millionen.