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Nach Dayot Upamecano könnte nun der nächste Innenverteidiger RB Leipzig im Sommer verlassen. Ibrahima Konaté steht vor einem Wechsel nach England.

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Bei RB Leipzig steht der nächste Innenverteidiger vor einem Abgang im Sommer.

Wie das seriöse Portal The Athletic berichtet, befindet sich der FC Liverpool kurz vor einer Verpflichtung von Ibrahima Konaté. Demnach seien die Verhandlungen mit dem französischen Juniorennationalspieler bereits "weit fortgeschritten". Der Spieler selbst will von den Spekulationen um seine Person derweil gar nichts wissen. 

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Der Franzose ist derzeit mit der U21 bei EM im Einsatz. Am Montag sagte er der L'Equipe: "Ich bin aufgewacht und mein Handy hat wie verrückt geklingelt. Ich wollte ihnen einfach nur sagen: Hey, ich hab gestern gespielt, lasst mich in Ruhe." 

Er verfolge den Trubel nicht weiter. Sein Fokus gelte allein der Europameisterschaft und der baldigen Rückkehr zu RB. Mit Leipzig muss Konaté am Samstag gegen Spitzenreiter Bayern München ran. 

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Konaté: Zieht Liverpool die Ausstiegsklausel?

Konaté, der von den Reds wohl schon länger beobachtet wird, besitzt bei Leipzig offenbar eine Ausstiegsklausel von rund 40 Millionen Euro. Es wird vermutet, dass Liverpool diese Option ziehen könnte, um Gespräche mit dem Bundesligisten zu vermeiden.

Der 21 Jahre alte Innenverteidiger absolvierte in dieser Saison erst neun Bundesliga-Partien für die Sachsen. Ausgebremst wurde der talentierte Konaté zum Beginn der Spielzeit von einem Muskelfaserriss, im Januar zog er sich eine Sprunggelenkverletzung zu. (Service: Spielplan/Ergebnisse der Bundesliga)

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Trotzdem gilt der Franzose als eines der hochkarätigsten Talente auf seiner Position. 2017 hatte RB Konaté ablösefrei vom FC Sochaux verpflichtet, er hatte Dayot Upamecano als Abwehrchef beerben sollen.

Umbruch in der RB-Abwehr

Nach Dayot Upamecano, der zum FC Bayern München wechselt, wäre es bereits der zweite wertvolle Abgang bei den Leipzigern nach dieser Saison.

Mit Josko Gvardiol (Dinamo Zagreb) und Mohamed Simakan (Racing Straßburg) haben die Roten Bullen bereits vielversprechende Kräfte als potenzielle Nachfolger verpflichtet. So kann zumindest in der Breite ein weiter Abgang in der Innenverteidigung aufgefangen werden.