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Der FC Bayern muss länger auf Robert Lewandowski verzichten. Der polnische Torjäger verpasst damit wichtige Spiele, Thomas Müller ist wenig begeistert.

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Bitterer Rückschlag für den FC Bayern!

Robert Lewandowski wird den Münchnern wegen einer Bänderdehnung im rechten Knie rund vier Wochen nicht zur Verfügung stehen. Das teilte der Klub am Dienstag mit.

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Lewandowski hatte sich beim 3:0-Sieg der polnischen Nationalmannschaft gegen Andorra verletzt und war vorzeitig zurück nach München gereist. Dort erhielt er dann die bittere Diagnose.

"Lewys Verletzung ist natürlich bitter für uns und zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt. Da müssen andere in die Bresche springen", forderte Bayern-Teamkollege Thomas Müller am Dienstagabend in einem Instagram-Livechat mit Mats Hummels.

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FC Bayern: Robert Lewandowski verpasst PSG-Showdown

Torjäger Lewandowski, der in dieser Saison alleine in der Bundesliga schon 35 Mal getroffen hat, wird damit nicht nur das Topspiel gegen RB Leipzig am Samstag verpassen, sondern auch die beiden Viertelfinal-Spiele in der Champions League gegen Paris Saint-Germain.

Der 32-Jährige war mit seinen 35 Bundesliga-Treffern auf bestem Wege den "ewigen" Rekord von Gerd Müller zu brechen, der in der Saison 1971/72 40 Tore für den deutschen Rekordmeister erzielt hatte. (Der Spielplan der Bundesliga)

Ausgehend von vier Wochen Pause, würden Lewandowski nur noch die drei abschließenden Partien gegen Borussia Mönchengladbach, den SC Freiburg und den FC Augsburg bleiben, um Müller noch einzuholen, bzw. zu überholen.

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Hoeneß: Mir ist das Herz stehengeblieben

Am Sonntag war Andorras Abwehrspieler Albert Alavedra Jimenez im Strafraum auf Lewandowskis Bein gelandet. Nach seiner Auswechslung wurde Lewandowskis rechtes Knie sofort gekühlt und bandagiert. (Die Tabellen der WM-Qualifikation)

"Mir ist gerade das Herz stehen geblieben, ich hoffe nur, dass nicht viel passiert ist", sagte Bayern-Ehrenpräsident Uli Hoeneß in seiner Funktion als RTL-Experte.

Der polnische Verband hatte sich zunächst noch optimistisch gezeigt und eine Ausfalldauer von "fünf bis zehn Tagen" prognostiziert.

Doch nun kam alles anders. Zum Leidwesen der Bayern. 

Thomas Müller sprach in einem Instagram-Chat mit Mats Hummels (Borussia Dortmund) von einer "bitteren" Nachricht: "Das ist natürlich jetzt zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt. Da müssen andere in die Bresche springen. Das ist im Fußball ja nicht zum ersten Mal so." 

Gnabry oder Choupo-Moting für Lewandowski?

Die Frage, die sich nun stellt: wer kann ihn ersetzen?

Der erste Kandidat wäre der genau für solche Fälle im Herbst verpflichtete Eric Maxim Choupo-Moting, der zuletzt regelmäßig als Joker zum Einsatz kam. Der 32-Jährige, der in 24 Pflichtspielen bislang fünf Mal traf, könnte in der Bundesliga zum fünften Mal von Beginn an auflaufen.

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Choupo-Moting hat seine Rolle als Backup bislang sehr gut ausgefüllt, die Bayern wollen den im Sommer auslaufenden Vertrag nach SPORT1-Informationen verlängern.

Aber Hansi Flick hat noch weitere Optionen. Serge Gnabry könnte - wie aktuell unter Joachim Löw bei der Nationalmannschaft - vom Flügel eher ins Zentrum rücken und in die Rolle des falschen Neuners schlüpfen. Auch Thomas Müller wäre ein Kandidat für die Sturmspitze, befindet sich aktuell als hängende Spitze aber in bestechender Form. Mit 14 Assists ist Müller der beste Vorlagengeber der Liga.

Wie wird sich Flick entscheiden?