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München - Florian Neuhaus will sich endgültig für den EM-Kader empfehlen. Das Turnier kann für ihn zur großen Bühne werden, mit Blick auf seine Zukunft scheint die Entscheidung gefallen.

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Doch nichts Neues für Florian Neuhaus?

Der Vertrag des 24 Jahre alten Mittelfeldspielers von Borussia Mönchengladbach läuft zwar erst 2024 aus, doch aufgrund einer Ausstiegsklausel im Bereich der 40 Millionen Euro kann er die Fohlenelf in diesem Sommer bereits vorzeitig verlassen.

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Zu seinen Interessenten zählen unter anderem der FC Bayern und Topklubs in Spanien. Nach SPORT1-Informationen ist die aktuelle Tendenz jedoch, dass der Nationalspieler (3 Länderspiele/1 Tor) auch in der kommenden Saison für die Gladbacher auflaufen wird.

Neuhaus: "Sehe Zukunft nicht so ungeklärt"

Von SPORT1 auf seine vermeintlich offene Zukunft angesprochen, sagte Neuhaus am Dienstag im Kreise der Nationalmannschaft vielsagend: "Ich bekomme es selbst mit, dass viel geschrieben und spekuliert wird. Aber daran beteilige ich mich nicht. Das ist für mich auch kein großes Thema. Meine Zukunft sehe ich ehrlicherweise nicht so ungeklärt, wie gerade angesprochen." (WM-Qualifikation: Deutschland - Island, Donnerstag ab 20.45 Uhr im LIVETICKER).

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Was Neuhaus andeutet, meint er auch so: Gegen ein weiteres Jahr als Stammspieler in Gladbach wehrt er sich nicht! (Bundesliga: Die Tabelle)

Neuhaus will Chance bei DFB-Elf nutzen

Neuhaus fühlt sich bei der Elf vom Niederrhein pudelwohl. So sehr, dass er und sein Berater Christian Nerlinger auch ein mögliches Jahr ohne Champions League in Kauf nehmen würden.

Aktuell rangiert der Klub auf Rang zehn der Tabelle. Dass Max Eberl zudem einen Top-Ersatz für den nach Dortmund wechselnden Marco Rose findet, davon geht Neuhaus aus.

EM als Sprungbrett für Neuhaus

Doch Nerlinger und Neuhaus wissen auch: So richtig Fahrt nimmt der Transfermarkt erst noch auf. Zudem dürfte die für Neuhaus wahrscheinliche EM-Teilnahme noch mal ein großes Sprungbrett sein.

Die Bayern haben ihn weiterhin auf dem Zettel, müssen allerdings erst mal Spieler verkaufen, um nach Dayot Upamecano (42,5 Millionen Euro) eine weitere Großinvestition bewerkstelligen zu können. Konkrete Gespräche zwischen dem Management von Neuhaus und den Bayern fanden noch nicht statt.

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Vorerst konzentriert sich Neuhaus auf die kommenden drei WM-Quali-Spiele unter Bundestrainer Joachim Löw. "Ich will hier meine Chance nutzen", sagt Neuhaus, der bislang drei Länderspiele (1 Tor) vorweisen kann.

Nach der vorzeitigen Abreise von Toni Kroos (Adduktoren-Probleme) wird für ihn ein Platz im defensiven Mittelfeld frei. Seine Hauptkonkurrenten sind Joshua Kimmich und Leon Goretzka. Möglicherweise bald auch im Verein, in München. Frühestens jedoch 2022 oder 2023.