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München - Der FC Bayern fährt einen beeindruckenden Sieg in Unterzahl gegen den VfB Stuttgart ein. Robert Lewandowski wird einmal mehr zum Matchwinner.

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Eine frühe Rote Karte, ein Hattrick und eine Galavorstellung: Der FC Bayern hat einen beeindruckenden Sieg im Titelrennen gelandet. 

Trotz des Platzverweises von Alphonso Davies wegen eines groben Foulspiels in der 12. Spielminute schoss der deutsche Rekordmeister den VfB Stuttgart mit 4:0 (4:0) aus der Allianz Arena. (LIVETICKER zum Nachlesen)

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Robert Lewandowski war bei der Gala mal wieder der Protagonist. Der Weltfußballer erzielte in der ersten Halbzeit einen Hattrick (18./ 23./ 39.). Serge Gnabry hatte das zwischenzeitliche 2:0 besorgt (22.). Damit sind die Bayern die erste Mannschaft in der Bundesliga-Geschichte, die zur Pause trotz Unterzahl mit 4:0 führten. 

Lewandowski auf dem Weg zum Rekord für die Ewigkeit

Mit dem neuerlichen Dreierpack ist Lewandowski bei seiner Jagd nach dem "ewigen" Torrekord von Gerd Müller auf die Zielgerade eingebogen. Der Ausnahmestürmer schoss Bayern München beim 4:0 (4:0) in einem spektakulären Südderby gegen den VfB Stuttgart trotz 80-minütiger Unterzahl fast im Alleingang zum Sieg.

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Seinen persönlichen Rekord aus dem Vorjahr (34) hat er schon übertroffen. Diese Marke gelang aus Müller noch kein Spieler, ein weiterer Meilenstein für den 32-Jährigen. "Das macht mich stolz", verriet Lewandowski bei Sky und analysierte: "Es freut mich, was wir in der ersten Halbzeit gespielt haben. In den ersten zehn Minuten nach der Roten Karte sind wir aufgewacht. Es war eine Challenge für uns und nach dem ersten Tor wollten wir weiter nach vorne spielen."

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"Als Neutraler macht das Spaß - mir macht's keinen Spaß", stöhnte VfB-Vorstandschef Thomas Hitzlsperger bei Sky. Lewandowski sei "irgendwas über Weltklasse", staunte er: "Wie er sich bewegt, anspielbar ist - es geht nicht besser." Seine Schwaben seien schlicht "nicht wach genug" gewesen.

"Sie hatten Thomas Müller und Robert Lewandowski, die mit einer brutalen Qualität und Präzision gespielt haben", klang Stuttgarts Sportdirektor nach der Partie ähnlich: "Thomas hat das Defizit, dass sie ein Mann weniger waren, fast alleine aufgehoben."

Die Bundesliga-Highlights am Sonntag ab 9.30 Uhr in Bundesliga Pur im TV auf SPORT1

Die Münchner Tabellenführer gehen nach dem wichtigen 40. Sieg im 50. Bundesliga-Spiel unter Trainer Hansi Flick mit vier Punkten Vorsprung ins Spitzenspiel bei Verfolger RB Leipzig am 3. April. Dann wird neben Davies auch Jerome Boateng fehlen, der seine 5. Gelbe Karte sah. Stuttgart verlor Silas Wamangituka, der sich bei einem Laufduell mit David Alaba verletzte und ausgewechselt wurde (35.).

Alaba stellte in der Partie einen Rekord von Franck Ribéry ein. Die 273. Partie des Österreichers in der Bundesliga für den FCB bedeutet, dass er  der Spieler mit den meisten Bundesligaspielen für den deutschen Rekordmeister, der kein Deutscher ist - und zwar gemeinsam mit seinem Kumpel Ribéry.

Kimmich fehlt mit Erkältung

"Wir müssen auf der Hut sein", hatte Flick gewarnt - und schien zunächst recht zu behalten: Der Aufsteiger machte mutig das Spiel. Als Davies gegen Wataru Endo einen Tick zu spät kam und den Japaner böse am Knöchel traf, sprach noch mehr für den VfB.

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Trainer Pellegrino Matarazzo gab die defensive Viererkette auf und beorderte Borna Sosa weiter nach vorne. Dessen Flanke fand Sasa Kalajdzic, doch der Kopfball des Stürmers war zu unplatziert (14.). In der Defensive aber verlor der VfB vollkommen die Ordnung, eine scharfe Hereingabe von Serge Gnabry ermöglichte Lewandowski die Führung.

Gnabry selbst erhöhte nach einer wunderschönen Kombination über Thomas Müller und den bärenstarken Leroy Sane. Es folgte ein hübsches Tänzchen des Torschützen mit Einwechselspieler Eric Maxim Choupo-Moting vor der jubelnden Bayern-Bank. Die hatte kaum Platz genommen, als "Lewa" per Kopf nach Müller-Flanke auf 3:0 stellte.

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Dass die Bayern in Unterzahl spielten und auf den erkälteten Mittelfeldchef Joshua Kimmich verzichten mussten, schien sie anzustacheln.

Über Sané und Leon Goretzka kam der Ball erneut zu Lewandowski, der seinen bedauernswerten Bewacher Waldemar Anton abermals stehen ließ und erneut erhöhte. Auf der Münchner Bank klatschten nun sogar Flick und Sportvorstand Hasan Salihamidzic ab, die zuletzt im Clinch gelegen hatten.

In der zweiten Halbzeit hatte der Rekordmeister gute Gelegenheiten für weitere Tore. Auch Lewandowski (63.) vergab eine, ehe er ausgewechselt wurde (70.).