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Arminia Bielefeld überrascht mit der Entlassung von Uwe Neuhaus einige Fans und Experten. Nun erklärt Geschäftsführer Samir Arabi die Entscheidung.

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Mit der Entlassung von Aufstiegstrainer Uwe Neuhaus hatte Arminia Bielefeld am vergangenen Monat für eine faustdicke Überraschung gesorgt. 

Vor der Partie gegen Union Berlin äußerte sich nun Geschäftsführer Samir Arabi über die Entscheidung. "Die Tabelle können wir lesen. Es ist keine Kurzschlussreaktion und auch keine Entscheidung aus dem Effekt gewesen. Die Entscheidung ist über einen Zeitraum gereift und dann nun getroffen wurden", versicherte der 42-Jährige bei Sky. (Arminia Bielefeld - Union Berlin im LIVETICKER)

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Arabi: "Von der Waschfrau bis zum Kapitän"

Arabi und die anderen Verantwortlichen der Arminia wollten demnach viel mehr einen "Impuls" setzen: "Wir wollen alle in das Boot steigen und von der Waschfrau bis zum Kapitän nach vorne paddeln."

Neuhaus hatte den Klub seit dem Jahr 2018 trainiert und wieder zurück in die Bundesliga geführt. Nun sei der Klub aber mit einem anderen Trainer besser aufgestellt, lässt Arabi mit seinen Aussagen vermuten. Er versteht aber auch das Unverständnis mancher Fans und Experten: 

"Wir haben intern im Wohle des Klubs gehandelt. Ich kann es nachvollziehen, dass das die Entscheidung auf Unverständnis stößt, weil wir ja auch nicht alles nach außen tragen wollen. Es ging aber immer um den Verein und nicht um einzelne Personen."

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Kramer als langfristige Lösung?

Nachfolger von Neuhaus ist Frank Kramer. "Wir haben Frank schon länger auf dem Radar und wir wollten auch schon einmal mit ihm zusammenarbeiten. Damals hat es nicht gepasst, jetzt hat es aber geklappt", erklärte Arabi. 

Der 48-Jährige war zuletzt ohne Verein, zuvor war er Leiter der Nachwuchsabteilung bei RB Salzburg. Er betreute auch schon die SpVgg Greuther Fürth, die TSG Hoffenheim, Fortuna Düsseldorf sowie die deutsche U18, U19 und U20-Nationalmannschaft als Trainer. 

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Arabi glaubt, dass Kramer eine langfristige Lösung darstellen könnte, aber auch das kurzfristige Ziel erreichen kann: "Wir wollen langfristig unseren Weg gehen und ein Ausbildungsverein sein. Das ist aber nur ein Baustein. Kurzfristig wollen wir auch nächstes Jahr in der Bundesliga spielen." (SERVICE: Die Tabelle der Bundesliga)