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In der Coronakrise greift auch der 1. FC Köln auf eine Landesbürgschaft zurück. Der Bundesligist beantragt eine Hilfe in Höhe von 20 Millionen Euro.

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Auch der 1. FC Köln greift in der Coronakrise nun auf eine Bürgschaft zurück.

Der Bundesligist hat eine Landesbürgschaft in Höhe von 20 Millionen Euro beim Land Nordrhein-Westfalen beantragt. Das berichtet das Handelsblatt.

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Das Land trage dabei 90 Prozent des Ausfallrisikos des Kredits, den der Klub bei seiner Hausbank aufnimmt. Die Zustimmung der NRW-Landesregierung für den Klub stehe noch aus, gelte aber als Formsache.

Die abstiegsbedrohten Kölner erwarten einen Umsatzrückgang für die vergangene und diese Saison von 50 Millionen Euro.

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Vor dem 1. FC Köln hatte die NRW-Landesregierung bereits Schalke 04 eine Bürgschaft von 31,5 Millionen Euro eingeräumt, um einen Kredit über 35 Millionen abzusichern. Werder Bremen nahm eine Bürgschaft von 20 Millionen, Eintracht Frankfurt beim Land Hessen von 16 Millionen Euro auf.

Der VfB Stuttgart hat laut eigenen Angaben bereits im Frühjahr 2020 zu Beginn der Pandemie einen Kreditantrag bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) gestellt, der im Februar bewilligt wurde. Stuttgart könnte durch die Zusage ab sofort auf eine Kreditsumme von bis zu 25 Millionen Euro zurückgreifen.

Auch BVB macht Pandemie zu schaffen

Auch Borussia Dortmund, bis zur Krise finanziell kerngesund, macht die Pandemie schwer zu schaffen. Im Jahr 2020 wies der BVB einen Verlust in Höhe von 43,5 Millionen Euro aus. Für das laufende Jahr rechnet der Verein mit einem Minus zwischen 70 und 75 Millionen Euro.

Vor diesem Hintergrund hat die Borussia für zwei Jahre Kreditlinien von bis zu 120 Millionen Euro aufgenommen und davon bis Ende vergangenen Jahres 28 Millionen Euro in Anspruch genommen.