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Werder Bremen kämpft sich gegen Eintracht Frankfurt zu einem überraschenden Sieg. In der Schlussphase und auch nach dem Spiel geht es ordentlich zur Sache.

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Beim unerwarteten Heimsieg von Werder Bremen gegen Eintracht Frankfurt ging es nicht nur auf dem Platz hoch her. 

Auch nach dem Abpfiff waren die Gemüter noch erhitzt, beim Gang in die Katakomben des Weser-Stadions kam es zu heftigen Wortgefechten und sogar Schubsereien. 

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Doch der Reihe nach: Beim Stand von 2:1 für Bremen kam es in der 80. Minute zu zwei intensiven Zweikämpfen innerhalb weniger Sekunden. Zunächst foulte Frankfurts Martin Hinteregger Gegenspieler Niclas Füllkrug, Schiedsrichter Robert Hartmann ließ jedoch weiterlaufen. Auf der anderen Seite brachte Marco Friedl Frankfurts Stürmerstar André Silva zu Fall, diesmal erklang die Pfeife. 

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Es kam zu einem Gerangel, bei dem sich unter anderem Amin Younes und Kevin Möhwald sehr nahe kamen. Hartmann bedachte Friedl, Younes und Möhwald mit einer Gelben Karte. Auf TV-Aufnahmen von DAZN war auch Bremens Trainer Florian Kohfeldt zu hören, der von der Seitenlinie rief: "Hey, hey, hey, Arschloch musst du nicht sagen. Arschloch musst du nicht sagen." Wen der Coach dabei ansprach, war nicht zu erkennen. 

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Hütter vermisst "Niveau" - Kohfeldt: "Mit Anstand verlieren können"

Frankfurts Trainer Adi Hütter, der kurz vor Abpfiff mit einer Gelben Karte verwarnt wurde, sagte auf der Pressekonferenz nach der Partie: "Hier in Bremen ist es immer speziell. Das hat mit Niveau nichts zu tun."

Sein Bremer Gegenüber erwiderte, "dass man sich natürlich auch im Klaren sein muss, wenn Worte vorher gewählt werden, von Spielern untereinander, dass dann eine gewisse Spannung entsteht".

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"Heute kam die Eintracht und dann kocht's nach dem Spiel ein bisschen hoch - da muss sich die Eintracht vielleicht auch fragen, warum das immer bei ihnen so ist", sagte Kohfeldt und schob in Richtung Frankfurt nach: "Man muss dann halt auch mal mit Anstand verlieren können."

Handgemenge nach Abpfiff

Die Emotionen kochten nach Abpfiff neuerlich hoch. Kohfeldt lieferte sich auf dem Weg in die Kabine eine hitzige Unterhaltung mit Frankfurts Sportdirektor Bruno Hübner, auch mehrere Gegenspieler beschwerten sich bei ihm - unter ihnen erneut Younes.

Direkt hinter Kohfeldt und Hübner kam es dabei erneut zu einem Handgemenge. Füllkrug hatte den Arm um Hinteregger gelegt, womöglich um ihn zu beruhigen. Der Abwehrspieler der Hessen stieß den Stürmer aber entnervt von sich. 

Frankfurts Routinier Makoto Hasebe wollte nach dem Spiel nicht ins Detail gehen, erklärte zu den Tumulten während des Spiels aber bei DAZN: "Da wurde auf dem Platz und auch an der Seitenlinie von den Bremern viel geredet." Spiele gegen Bremen seien aber immer "emotional".