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Gelsenkirchen - Quarantäne, kein Training: Arsenal-Leihe Shkodran Mustafi wird trotzdem ins kalte Wasser geworfen - Schalkes Trainer Christian Gross erklärt, warum.

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Kein einziges Training und trotzdem in der Startelf – nicht wenige wunderten sich, dass Christian Gross im Heimspiel gegen RB Leipzig (0:3) gleich Shkodran Mustafi von Beginn an brachte und dafür Abwehr-Juwel Malick Thiaw rausnahm.

Die 28 Jahre alte Arsenal-Leihgabe musste nach seinem Wechsel am Montag aus England in den Pott zunächst für fünf Tage in Quarantäne. Das Gesundheitsamt Gelsenkirchen gab erst am Samstagmorgen nach einem weiteren negativen Corona-Test grünes Licht für einen Einsatz!

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Gross sagte auf SPORT1-Nachfrage, wieso Mustafi anstelle des 19-jährigen Thiaw, der im Pokal gegen Wolfsburg (0:1) ein richtig gutes Spiel gemacht hatte, spielte: "Er hat überhaupt nicht trainiert mit uns, es gab wenig Zeit, um sich auf dieses Spiel vorzubereiten. Die Erfahrung hat am Ende den Ausschlag gegeben. Malick hat gegen Wolfsburg gut gespielt. Ihm gehört auch die Zukunft, er muss sich aber ein bisschen gedulden. In den nächsten Spielen wird er sicher wieder seine Chance bekommen."

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Mustafi, der für Arsenal zuletzt im Dezember gespielt hat, zeigte eine durchwachsene Leistung. Vor dem 0:1 ließ der Weltmeister von 2014 bei seinem Bundesliga-Debüt Nordi Mukiele im Fünfmeterraum zu viel Raum für den Kopfball, danach fing er sich aber.

Gross auf SPORT1-Nachfrage zur Mustafi-Leistung: "Ich bin mit seiner Leistung nicht zu 100 Prozent zufrieden, aber mit seinem Einsatz. Er hat alles versucht. Er hat die Abwehr stabilisiert und viele Anweisungen gegeben. Für die Zukunft ist er sicher der richtige Transfer, davon bin ich überzeugt. Er ist eine große Persönlichkeit und wird uns in unserer Situation enorm helfen."