Nationalspieler Süle in der Kritik
Nationalspieler Süle in der Kritik © POOL/POOL/SID/FABIAN BIMMER
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Bayern Münchens Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge hat Nationalspieler Niklas Süle nach der 1:2-Niederlage kritisiert.

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Bayern Münchens Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge hat Nationalspieler Niklas Süle nach der 1:2-Niederlage des deutschen Fußball-Rekordmeisters kritisiert und ein klares Bekenntnis zu dessen Zukunft im Verein vermieden. "Er hat im Sommer noch ein Jahr Vertrag. Es werden Gespräche geführt und dann wird man sehen, zu welchen Ergebnissen die führen", sagte Rummenigge am Samstagabend im ZDF-Sportstudio.

Man müsse abwarten, man werde sich das Ganze bis zum Sommer "seriös und in Ruhe anschauen", so Rummenigge, "und dann werden wir eine Entscheidung fällen müssen." Der 65-Jährige machte aber deutlich, dass sich Süle für den Fall einer Weiterverpflichtung wohl auf gekürzte Bezüge einstellen müsse.

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"Wir haben auch finanziell nicht mehr die Masse zur Verfügung, die wir vor Corona hatten", sagte Rummenigge, der auf die Frage, ob er sicher sei, dass Süle bleibe, antwortete: "Ich weiß nicht, wie die Gespräche laufen. Wenn wir eine Lösung finden, sind wir grundsätzlich gerne bereit, den Vertrag zu verlängern. Das wird aber nur zu gewissen Konditionen möglich sein."

Nach dem Rückschlag in Frankfurt kritisierte Rummenigge unter anderem Süles Abwehrverhalten beim zweiten Gegentreffer durch Amin Younes. "Das sind Fehler, die nicht passieren dürfen", sagte Rummenigge. Younes hatte Süle an der Strafraumgrenze versetzt und den Ball mit einem herrlichen Schuss an Manuel Neuer vorbei ins Netz gedroschen.

Zumindest für den Torschützen hatte Rummenigge lobende Worte übrig: "Der hat das toll gemacht, er hat wahrscheinlich gegen Manuel den Schuss seines Lebens abgefeuert."