Stefan Reuter (l.) spricht sich für Heiko Herrlich aus
Stefan Reuter (l.) spricht sich für Heiko Herrlich aus © FIRO/FIRO/SID
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Trainer Heiko Herrlich bekommt beim abstiegsbedrohten FC Augsburg trotz der Misere eine Jobgarantie. Geschäftsführer Stefan Reuter will kein "Bauernopfer" finden.

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Trainer Heiko Herrlich hat beim abstiegsbedrohten Fußball-Bundesligist FC Augsburg trotz der anhaltenden Misere von Sport-Geschäftsführer Stefan Reuter eine Jobgarantie bekommen.

"Ich bin überzeugt davon, dass wir nicht nur die Saison zusammen beenden, sondern dass Heiko Herrlich wegen seiner Qualitäten als Trainer und als Mensch sehr langfristig beim FC Augsburg tätig sein wird", erklärte Reuter in einem Interview mit der Augsburger Allgemeinen.

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Gründe für einen Sinneswandel "kann ich mir im Moment nicht vorstellen."

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Ausdrücklich bejahte der Weltmeister von 1990 die Frage nach 100-prozentiger Rückendeckung für den Coach im Verein. "Es ist wichtig, dass man nicht einfach ein Bauernopfer findet, weil es populistisch ist, sondern nur der eigenen Überzeugung folgt", erläuterte Reuter seine Loyalität zu Herrlich. 

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FC Augsburg unter Druck

Augsburg wandelt nach sechs Niederlagen in den vergangenen sieben Spielen an der Grenze zur Gefahrenzone. Der Vorsprung von Herrlichs Mannschaft auf den Relegationsplatz beträgt vor dem Punktspiel am Sonntag (ab 13.30 Uhr im LIVETICKER) gegen Bayer Leverkusen lediglich vier Punkte.

Herrlich hatte die Diskussion über seine Person in der vergangenen Woche noch vor dem 1:2 bei RB Leipzig selbst zusätzlich angeheizt. Der 49-Jährige bezeichnete seine Autorität ohne Nennung weiterer Einzelheiten als "beeinträchtigt". Reuter sieht das allerdings grundlegend anders: "Er hat die 100-prozentige Akzeptanz."