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Trotz der Niederlage ist Sami Khedira von Hertha BSC froh, endlich wieder Fußball zu spielen. Der Ex-Weltmeister versteht sich als Teamplayer.

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Sami Khedira zog die dicke blaue Hertha-Jacke über und lächelte zufrieden.

Endlich hatte der Rio-Weltmeister wieder auf dem Platz gestanden und Fußball gespielt, endlich war er zurück in der Bundesliga. "Es war kurz, aber unheimlich gut", sagte Khedira nach seinem Debüt für Hertha BSC: "Alleine wieder im Stadion zu sein und gebraucht zu werden. Ich bin sehr, sehr froh und glücklich, bei der Mannschaft zu sein."

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In der 81. Minute war der gebürtige Stuttgarter im Heimspiel gegen Rekordmeister Bayern München (0:1) eingewechselt worden. Die Niederlage verhinderte der 33-Jährige nicht. Dennoch deutete er die Qualitäten bereits an, für die ihn die Berliner bis zum Saisonende verpflichtet haben. 

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Am Ball strahlte er im Mittelfeldzentrum Ruhe aus, auch als Führungsfigur trat er in Erscheinung. In der Nachspielzeit holte sich Khedira nach einer Diskussion mit Schiedsrichter Robert Schröder die erste Gelbe Karte ab. Mit dem Ergebnis war Khedira "natürlich nicht zufrieden", denn "das zählt am Ende." 

Khedira hatte bei Juventus Turin unter Trainer Andrea Pirlo keine Rolle mehr gespielt, durfte nur noch mittrainieren. "Ich weiß, dass ich Trainingseinheiten und Spielzeit brauche. Es war für mich eine schwierige Zeit", sagte Khedira, der sich als Teamplayer versteht: "Es ist keine One-Man-Show. Ich füge mich hier zu 100 Prozent ein."