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Der FC Bayern stand im vergangenen Jahr kurz vor einer Partnerschaft mit einem mittlerweile in Konkurs gegangenen Dax-Unternehmen. Letztlich platzte der Millionen-Deal.

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Der FC Bayern ist im vergangenen Jahr offenbar nur knapp einem Image-Desaster entgangen. 

Denn im Juni 2020 stand der deutsche Rekordmeister offenbar kurz vor einem Millionen-schweren Deal mit dem mittlerweile insolvent gegangenen Finanzdienstleister Wirecard. Dies ergaben Recherchen von WDRNDR und Süddeutscher Zeitung

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Demnach sollte Wirecard als Sponsor an den Verein gebunden werden - über den Zeitraum von drei Jahren sollten dabei sieben Millionen Euro an die Säbener Straße überwiesen werden. Ein Vertragsentwurf lag sogar schon vor. Im Gegenzug für die genannte Summe sollte der FCB "fachliche Expertise", "Kontakte" und "Know-How" bündeln, um bei den Fans den digitalen und mobilen Zahlungsverkehr voranzutreiben. So steht es offenbar in internen Unterlagen. 

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In den Medienberichten wird sogar aus einer E-Mail von Jörg Wacker, Bayerns Vorstand für Internationalisierung und Strategie, zitiert: Man freue sich auf eine "Partnerschaft mit Wirecard", heißt es da. Am 19. Mai sollten sich die Bosse beider Unternehmen zu einem Abendessen in Uli Hoeneß' Wohnsitz am Tegernsee treffen. Doch dazu kam es nicht mehr. 

Vorwürfe gegen Wirecard gab es schon 2019

Einen Monat später wurde Wirecard ein Testat für den Jahresabschluss verweigert, 1,9 Milliarden Euro fehlten auf Konten in Asien. Das Unternehmen aus Aschheim musste Insolvenz anmelden, der ohnehin schon ramponierte Ruf war endgültig ruiniert. Was sich bei einer Partnerschaft sicher auch negativ auf das Image des FC Bayern ausgewirkt hätte. 

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Mittlerweile ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen Wirecard, es geht unter anderem um Betrugs- und Manipulationsvorwürfe. Schwerwiegende Anschuldigungen waren schon lange vor dem angestrebten Vertragsabschluss mit dem FC Bayern laut geworden. 

So hatte zum Beispiel die Financial Times aus England die finanzielle Schieflage der Firma mehrfach eingehend beleuchtet. Dabei wurde sogar der Verdacht laut, dass diverse Geschäftspartner im asiatischen Raum von Wirecard schlicht erfunden worden seien.