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München - Der FC Bayern feiert mit dem Triumph bei der Klub-WM den Titel-Sixpack. Nach einem Stolper-Start sah es lange nicht danach aus. Joshua Kimmich nennt den entscheidenden Wendepunkt.

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Sie haben es erneut getan: Die Bayern gewannen am Donnerstagabend tatsächlich auch die Klub-WM.

Dank Benjamin Pavards Treffer aus kurzer Distanz ins leer Tor (59.) holten sie damit als erst zweites Team auch den sechsten möglichen Titel. Dieses Kunststück war zuvor nur der legendären Elf des FC Barcelona 2009 unter Trainer Pep Guardiola gelungen.

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FC Bayern mit Stolperstart

Dabei hatte es nach solch einem Triumphzug zu Beginn der Saison 2019/20 ganz und gar nicht ausgesehen!

Einen Tag nach dem desaströsen 1:5 bei Eintracht Frankfurt wurde der damalige Trainer Niko Kovac nach dem 10. Spieltag entlassen. Zu diesem Zeitpunkt standen die Bayern mit nur fünf Siegen aus zehn Partien auf Platz vier der Bundesliga, vier Zähler hinter Spitzenreiter Borussia Mönchengladbach.

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Kimmich: Das war der Wendepunkt

Unter Flick erholte sich die angespannte Lage, mit nur zwei weiteren Niederlagen (gegen Leverkusen und direkt danach gegen Gladbach) ging es zurück an die Spitze der Liga und schließlich zum Double. Aber wann fiel bei der Mannschaft der Groschen, dass trotz des Stolper-Starts in dieser Saison noch so viel mehr drin war?

"Das war sicherlich beim Endturnier der Champions League. Nach dem 3:0-Sieg im Hinspiel bei Chelsea standen wir mit einem Bein im Viertelfinale. Dann haben wir das Rückspiel gewonnen und ich dachte mir: 'Beim Endturnier ist alles möglich'. Nachdem wir gegen Barcelona 8:2 gewonnen haben, wusste ich, dass das ein Statement war. Das hat uns sehr viel Vertrauen gegeben. Auch in die Art und Weise, wie wir Fußball gespielt haben", sagte Joshua Kimmich bei SPORT1 über den Wendepunkt hin zum Titel-Sixpack.

Kimmich legt zwei Siegtore auf

"Die beiden Supercups haben wir dann relativ zügig nach der Champions League gewonnen. Die waren auch ein Fight. Dieser sechste Titel jetzt war auch ein hartes Stück Arbeit. Wir haben für den Titel hart gefightet", sagte Kimmich, der selbst einen großen Anteil an den Titelgewinnen hatte, besonders denen in der Königsklasse und bei der Klub-WM. 

In beiden Endspielen lieferte Bayerns Defensiv-Schaltzentrale die Vorlage zum Siegtor, und zwar beide Male in der 59. Minute! Er flankte sowohl vor Kingsley Comans Treffer im Champions-League-Finale, als auch vor Benjamin Pavards Tor gegen Tigres von halbrechts in die Mitte.

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Klub-WM-Titel mit Ansage

"Um hierher zu kommen, mussten wir die Champions League gewinnen. Wir wollten diesen Titel von Anfang an gewinnen. Das haben wir erreicht", erklärte Kimmich nach dem Titelgewinn in Katar - der auch mit Ansage kam!

Schon bei Robert Lewandowskis Auszeichnung zum Weltfußballer des Jahres im Dezember, als FIFA-Präsident Gianni Infantino extra nach München gereist war, hatte Kimmich, der selbst in die Welt-Elf 2020 gewählt wurde, mit Blick auf Bayerns Titelsammlung zu Lewandowski gesagt: "Aber nicht nachlassen jetzt. Einer fehlt noch."