Eintracht Frankfurt ist das Team der Stunde in der Bundesliga
Eintracht Frankfurt ist das Team der Stunde in der Bundesliga © Imago
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Frankfurt am Main - Eintracht Frankfurt tritt nicht nur sportlich erfolgreich auf. Trainer Adi Hütter gelang im Laufe der vergangenen Wochen beinahe unentdeckt Bemerkenswertes.

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Als die Eintracht Anfang September die neue Saison gegen Arminia Bielefeld eröffnete, war die Startelf mit einem Schnitt von 29,2 Jahren die älteste der Bundesliga.

Mit Kevin Trapp (30 Jahre alt), David Abraham (34), Makoto Hasebe (damals 36, inzwischen 37), Sebastian Rode (30) und Bas Dost (31) standen fünf Akteure auf dem Rasen, die zu diesem Zeitpunkt bereits 30 Jahre alt oder noch ein Stück älter waren.

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Noch etwas reifer war die Mannschaft im Hinspiel gegen Werder Bremen aufgestellt, der Altersdurchschnitt lag zu Beginn der Partie bei 29,6 Jahren. Im Laufe der Spielzeit kamen nur Union Berlin (28,9 Jahre gegen den SC Freiburg) und der FC Bayern München (28,8 Jahre gegen RB Leipzig) an dieses Durchschnittsalter heran. (Spielplan und Ergebnisse der Bundesliga)

Die Bundesliga-Highlights am Sonntag ab 9.30 Uhr in Bundesliga Pur im TV auf SPORT1

Frankfurt hat einen Umbruch während der Saison bewältigt

Die Eintracht ist seitdem zwar nicht in den Jungbrunnen gefallen, doch sie kommt in den vergangenen Wochen nicht nur wegen des Systemwechsels von zwei Stürmern hin zu zwei Spielmachern frischer und erfolgreicher daher. 

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Die Oldies Dost und Abraham sind nicht mehr da, Rode war zuletzt kein Stammspieler mehr und wurde vom deutlich jüngeren Djibril Sow (24) vorerst auf die Bank verdrängt, Aymen Barkok (22) wird Stück für Stück herangeführt.

Beim 3:1-Sieg der Eintracht gegen Hertha BSC am 19. Spieltag lag das Durchschnittsalter zu Spielbeginn bei nur noch 26,5 Jahren, am vergangenen Spieltag gegen den FC Bayern München dann bei 27,1 Jahren - teilweise rund drei Jahre jünger als zu Saisonbeginn.

Tuta (l.) im Duell mit Alphonso Davies vom FC Bayern
Tuta (l.) im Duell mit Alphonso Davies vom FC Bayern © Imago

Mit Tuta und Evan N'Dicka (beide 21 Jahre) haben die Hessen das aktuell jüngste Innenverteidiger-Duo der Bundesliga, wenn Sow statt Rode spielt, haben nur noch Trapp und Hasebe vorne eine drei stehen.

Einen Umbruch während einer Saison im laufenden Spielbetrieb zu bewältigen, ist ein Husarenstück. Hütter musste dabei einige schwierige Entscheidungen treffen: Sow statt Rode? Kann der unerfahrene Tuta Ex-Kapitän Abraham ersetzen? Lässt die Eintracht Dost wirklich zum FC Brügge ziehen? Dass man Luka Jovic bekommen würde, war zu diesem Zeitpunkt an Weihnachten noch nicht sicher.

Nächste Verjüngungskur steht schon bevor

Und die nächste Verjüngungskur steht im kommenden Sommer an. Mit Ali Akman kommt ein dann 19 Jahre altes türkisches Toptalent, Dejan Joveljic (dann 22) und Rodrigo Zalazar (dann 22) kehren von Leihen nach Frankfurt zurück.

Der CHECK24 Doppelpass mit Thorsten Fink und Maximilian Arnold am Sonntag ab 11 Uhr im TV auf SPORT1

Und mit Ragnar Ache (22) steht Hütter noch ein junger Angreifer zur Verfügung.

"Ich habe Freude daran, dass wir es schaffen, die richtige Mischung zu finden und den Altersschnitt etwas herunterschrauben konnten. Es macht mir Spaß, Spieler weiterzuentwickeln. Ich arbeite gerne mit jungen Spielern wie N'Dicka oder Tuta zusammen", erklärte Hütter auf Nachfrage von SPORT1.

Die Entwicklungen einzelner Spieler geben dem Österreicher recht, die Eintracht befindet sich nicht umsonst in aussichtsreicher Position im Rennen um die Champions-League-Plätze. (Die Tabelle der Bundesliga)